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Aus Überzeugung für Feldkirch politisch aktiv

Manchmal werde ich gefragt, warum ich es mir überhaupt antue, in der Gemeindepolitik aktiv zu sein und bei den NEOS zu kandidieren. Ich erwidere dann, dass es mir tatsächlich nicht immer leicht fällt, neben meinem erfüllten Familienleben und meinem verantwortungsvollen Beruf als Chirurgie-Primar in Bludenz noch ausreichend Zeit für die Politik zu finden. Es ist tatsächlich nicht immer leicht, aber es ist mir eine echte Herzensangelegenheit.

Es geht mir dabei nicht etwa um einen allfälligen wirtschaftlichen oder sonstigen Vorteil für mich und meine Familie. Es geht mir auch nicht um eine mögliche Karriere in der Politik, da mir mein Berufsleben diesbezüglich alles gibt. Es geht mir einzig und allein um das Allgemeinwohl der gesamten Bevölkerung unserer alten und doch sehr modernen und äußerst lebenswerten Stadt. Denn leider geschieht gerade auch auf der Ebene unserer Stadtpolitik lange nicht immer alles wirklich zum  Besten der Allgemeinheit. Vielmehr scheinen gelegentlich wirtschaftliche und sonstige Interessen einflussreicher Verbände und Gruppierungen Vorrang vor dem Allgemeinwohl, Vorrang vor den berechtigten Interessen der Allgemeinheit zu haben.

Meiner Meinung nach mangelt es nicht zuletzt auch auf Gemeindeebene leider viel zu oft an der unbedingt notwendigen Transparenz, an Kostenwahrheit und an einem möglichst sorgsamen Umgang mit unseren Steuergeldern. So war z.B. der Umstand, dass gerade auch seitens unserer Stadt in den vergangenen Legislaturperioden wesentliche Kostenstellen aus dem Gemeindebudget ausgelagert wurden, weder der Transparenz noch dem Prinzip der Kostenwahrheit dienlich. Vielmehr kam es meiner Ansicht nach durch die erwähnten „Kostenauslagerungen“ und die dadurch entstandene Intransparenz zu einem ziemlich sorglosen Umgang mit unseren Steuermitteln, der schlussendlich dazu führte, dass die sogenannte Prokopfverschuldung Feldkirchs in letzter Zeit stark angestiegen ist.

Was die Finanzen der Stadt anbelangt, wäre jedenfalls in den vergangenen Jahren sicher etwas mehr Zurückhaltung gerade bei der Realisierung von Großprojekten geboten gewesen. So ist ja nicht ohne Grund schon im Dezember 2012 im „Mittelfristigen Finanzplan“ der Stadt Feldkirch für die Jahre 2013 bis 2017 festgestellt worden, „dass die bereits geplanten Investitionsprojekte aber auch andere Bauvorhaben auf eine zeitliche Verzögerung hin überprüft werden bzw. nach Alternativen gesucht werden sollte.“

Und was die oben schon angesprochene Transparenz anbelangt, wird diese natürlich von uns NEOS nicht etwa nur im Bereich der Finanzen, sondern ganz generell im Bereich der gesamten Politik und Verwaltung gefordert.  Verhandlungen hinter verschlossenen Türen dürfen in einer modernen Demokratie keinen Platz haben!  Zumindest Großprojekte bedürfe der demokratischen Zustimmung der  Bürger .

In eben diesem Sinn und mit dieser Zielsetzung bringe ich mich gerne in der Gemeindepolitik ein und würde mich über einen möglichst großen Zuspruch der Feldkircher Bevölkerung für NEOS Feldkirch bei der kommenden Gemeindevertretungswahl sehr freuen.