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Dornbirn: Traurige Innenstadt

Dornbirn_Innenstadt

Die Dornbirner Innenstadt darf nicht verkommen.

Was macht unsere Innenstadt attraktiv und was kann die Stadt dazu beitragen? Wer mit offenen Augen durch die Dornbirner Innenstadt spaziert, wird sich diese Fragen mit einiger Verwunderung stellen. Von der Marktstrasse Richtung Marktplatz fällt zunächst auf, dass ein beliebtes Inlokal schon lange geschlossen hat. Zumindest untertags ist dort alles aufgestuhlt, dunkel und verlassen. Der Besitzer des Gebäudes ist übrigens die Stadt. Weiter geht’s durch die Messepassage, vorbei an verschiedenen Geschäften – Mode, Schönheit, Schuhe, ein sympathisches Cafe an der Ecke zur Schulgasse verströmt urban-entspanntes Flair. Von der Cafe-Terrasse aus wird allerdings die Freude schnell getrübt. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite zeigen sich mitten in der Stadt Bilder aus einer anderen Welt: Geschlossene Kebab-Buden, mit Spanplatten zugenagelte Fenster, die Schaufenster auf der ganzen Länge mit zerrissenen Uralt-Plakaten verklebt, ungepflegte Grünstreifen zwischen Gehsteig und Strasse. Eine traurige Situation – traurig für die engagierten Geschäftsleute in der Dornbirner Innenstadt, für alle Dornbirner und Besucher.  Schade, dass die Stadtverantwortlichen ihre Energie vergeuden, indem sie gegen die Modernisierung und den Ausbau des Messeparks kämpfen und dabei unsere schöne Dornbirner Innenstadt verkommen lassen.

  • sepp

    also wer die innenstadt in dornbirn verkommen ist, ist politisch verkommen. keine andere stadt in vorarlberg und umgebung macht so viel aus dem hauptplatz. die erweiterung richtung intersport ist gold wert. dass der stadtmarkt nicht funktioniert ist in erster linie schuld des betreibers.
    der stadt die schuld zu geben, dass das innauer tagsüber nicht geöffnet hat, ist doch absurd!
    dass die psk ein schandfleck ist, ist unbestritten, aber da ist nunmal nicht die stadt schuld.

    • Gerald Loacker

      Lieber Herr Sepp,
      An der Öffnung des Innauer ist sehr wohl die Stadt schuld. Das Gebäude gehört der Stadt. Und die hat die Verantwortung, bei der Vermietung darauf zu achten, dass der Mieter zur Belebung der Innenstadt beiträgt und nicht tagsüber die Stühle auf die Tische stellt.
      Zum BAWAG-PSK-Gebäude: Wenn Sie sich vor Augen führen, was die Stadt Dornbirn in Bausachen den Einwohnern zumutet (z.B. Sickergruben um mehrere tausend EUR), dann kann man von diesem Gebäudeeigentümer auch erwarten, dass er die Fassade anständig verkleidet.