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Frische Politik für junge Menschen in Bregenz

Die Menschen werden immer älter, die demographische Entwicklung hinterlässt auch in Bregenz Spuren. Vor diesem Hintergrund muss sich die Stadt dem Wettbewerb der Regionen um die Jugend der Zukunft stellen. Dazu gehören sinnvolle Rahmenbedingungen für junge Familien, Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten für Jugendliche und ein für junge Menschen interessantes Veranstaltungsprogramm.

Bregenz hat den höchsten Bevölkerungsanteil an 0 bis 19 Jährigen verglichen mit allen anderen Landeshauptstädten. Vor diesem Hintergrund und mit der langfristigen Strategie, dem demographischen Wandel mit vernünftigen Mittel entgegenzuwirken, ist es kaum nachvollziehbar wie man beispielsweise einen Eislaufplatz ersatzlos schließen kann.

Auf der anderen Seite hat Bregenz den geringsten Bevölkerungsanteil aller über 65 jährigen im Landeshauptstadtvergleich und – das ist durchaus erfreulich – im Jahr 2012 die Auszeichnung für die seniorenfreundlichste Gemeinde über 5000 Einwohner von der Volkshilfe erhalten.

Es darf nicht um kurzfristige Interessen gehen, nicht bei Investitionen, nicht bei Wahlen, nicht bei strategischer Positionierung. Der Umstand als Einziger etwas nicht zu haben, sollte kein Grund sein etwas zu fordern. Das erreichbare Ziel muss im Vordergrund stehen – und das sollte im Fall unserer Stadt Bregenz eine ausnahmslos attraktive Stadt für die Jugend dieses Kontinents sein, gerne auch bestätigt durch eine  Auszeichnung für die jugendfreundlichste Gemeinde Österreichs, denn es geht heute um die Jugend von Morgen, um die Zukunft von Bregenz.

Alexander Moosbrugger, Bürgermeisterkandidat in Bregenz