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Konflikte in der Dornbirner Innenstadt – Bürgermeisterin macht Augen zu

02.03.2017 Gerald Loacker

Wer am lautesten poltert wird gehört

Während die Dornbirner Innenstadt immer stärker unter heftigen internen Konflikte leidet, sieht die ÖVP-dominierte Stadtregierung keinen Handlungsbedarf. Im Gegenteil, die gestrige Stadtvertretungssitzung wurde wegen „mangelnder Themen“ kurzfristig abgesagt und lautstarke Kritiker und Nestbeschmutzer der Innenstadt werden mit Projekten wie einer Markthalle belohnt, die der Steuerzahler zu berappen hat. Was ist nur los mit Dornbirn?

„Wer am lautesten schreit, wird belohnt“, so kann man die Linie der Dornbirner Stadtpolitik durchaus zusammenfassen. Mit der heute in den Medien präsentierten Markthalle in Dornbirn will die Bürgermeisterin offensichtlich den immer polternden Stadtmarkt-Besitzer Anton Fink besänftigen. Eine Fußgängerzone hat die Stadt dem Herrn Fink ja schon genehmigt. Jetzt will Frau Kaufmann laut Medienberichten mit der Markthalle wieder „Kritiker beruhigen“, nämlich Anton Fink und eine Handvoll Kaufleute, die mit ihrer Initiative „Porzellan zerschlagen“ dem Image der Dornbirner Innenstadt nur geschadet haben. Sowohl die offizielle Einkaufsgemeinschaft Inside als auch namhafte Innenstadtgeschäfte haben sich von öffentlichen Schlechtmacherei dieser „Initiative für die Innenstadt“ distanziert.

Kunden bleiben auf der Strecke

Anton Fink ist für einen weiteren Schaden für die Dornbirner Innenstadt verantwortlich. Anfang des Jahres ist er mit seinen Stadtmarkt-Geschäften überraschend aus Inside ausgetreten, auch die Gutscheine werden nicht mehr angenommen, die Kunden bleiben auf der Strecke.

Sieht so die von ihm geforderte Innenstadtbelebung aus?