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Leerstandsmobilisierung – Rohrkrepierer 2.0

Die Landesregierung rollt das gescheiterte Dornbirner Pilotprojekt zur Leerstandsmobilisierung nun auf’s ganze Land aus. Mehr vom Falschen bringt uns bei der Mobilisierung von Wohnraum sicher nicht weiter.

Das Pilotprojekt hat eindrucksvoll bewiesen, dass der Zugang zu diesem Thema falsch ist. Ein solch misslungenes Projekt nun auf’s ganz Land auszurollen ist absolut absurd!

Es ist illusorisch zu glauben, dass hier im Land, wirtschaftlich denkende Menschen ihre Wohnung, die sie bis jetzt zum marktüblichen Mietzins nicht vermietet haben, um 20 % unter dem Richtwert vermieten.

Viel entscheidender ist es aus unserer Sicht ein liberaleres Mietrecht bei dem die Eigentümer unliebsame Mieter auch wieder los werden können.

Entscheidend ist es aber auch, dass das Land die Gelder, die im Wohnbaubereich zur Verfügung stehen auch zweckgewidmet für den Wohnbau ausgibt. Im Landesvoranschlag 2017 werden sage und schreibe rund 100 Mio. Euro Einnahmen im Wohnbauförderungsbereich (Wohnbauförderungsbeiträge und Rückflüsse) zur Budgetsanierung anstatt für leistbare Wohnungen investiert. Die Landesregierung sollte lieber dieses Geld für günstige Wohnungen ausgeben als weiter Geld für sinnlose Pseudo-Projekte zum Fenster hinaus zu werfen.