Direkt zum Inhalt

* Pflichtfelder

Tu was! Spenden NEOS braucht dich Mitglied werden
« Zurück zur Übersicht

Millionen-Schaden durch Staus in Bregenz – Entlastung durch „intelligente Transit-Maut“

Laut einer Studie des „Centre for Economics and Business Research“ (CEBR ) Deutschland, verursachen Staus in den 22 größten deutschen Städten einen direkten und indirekten Schaden von durchschnittlich 590 Euro pro Haushalt. Übertragen auf Bregenz sind das bei etwa 11.500 Haushalten rund 6,8 Millionen Euro. „Staus kosten laut dieser Betrachtung also jeden Bregenzer und jede Bregenzerin etwa 220 Euro im Jahr – viel Geld, das weit sinnvoller eingesetzt werden könnte“, so NEOS-Bürgermeisterkandidat Alexander Moosbrugger.

Ein großer Teil der Staus in Bregenz entsteht durch den Durchzugsverkehr. Besonders belastet sind die B190, die Bregenzer Straße und die Fluher Straße sowie die Arlbergstraße und die Schweizer Straße Richtung Hard. Beide führen über Achbrücken.

„Wir brauchen eine Transit-Maut für den reinen Durchzugsverkehr“, ist Moosbrugger überzeugt. „Nur so können die Lebensqualität in Bregenz verbessert und der Schaden durch Staus reduziert werden.“ Das Ziel einer solchen Maut sei die Reduktion des motorisierten Individualverkehrs um etwa 20 Prozent sowie eine Emissionsreduktion, insbesondere von Ruß, Feinstaub, Kohlendioxyd, Ozon und Lärm.

„Dabei soll jedoch kein Vorarlberger, der Bregenz besucht, kein Bregenz-Tourist, kein Gast oder Einkaufsbummler zur Kasse gebeten werden“, stellt Moosbrugger klar. Umsetzen ließe sich die „intelligente Maut“ mit Technik, die bereits auf dem Markt ist. Die Nadelöhre und Erfassungspunkte sind vorgegeben, die Zeit, die ein Verkehrsteilnehmer zwischen Ein- und Ausfahrt benötigt, kann mittels Nummernerkennung problemlos gemessen und abgerechnet werden.