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Nein der Gemeinden zur doppelten Buchführung stößt auf Unverständnis

Vorarlberg ist in Sachen doppelter Buchführung auf Gemeindeebene schon weiter als viele andere Bundesländer. Weiter auf dem alten System beharren, geht weiter auf Kosten der Transparenz und Fairness.

Obwohl Teile der Vorarlberger Gemeinden schon die doppelte Buchführung verwenden, kommt vom Gemeindeverband ein klares Nein. Umso verwunderlicher ist diese Haltung, da selbst der Vorstand der Vorarlberger Landesabteilung für Finanzen, Egon Mohr, von dem Vorteil der größeren Transparenz bei diesem Modell spricht.

Kritik an der Forderung des Vizepräsidenten des Vorarlberger Gemeindeverbands und Klauser Bürgermeister, Werner Müller, versteht NEOS Spitzenkandidatin Sabine Scheffknecht nicht: „Von Unfähigkeitsvorwürfen war nie die Rede. Es geht vor allem darum die teilweise verworrenen Finanzen der Vorarlberger Gemeinden transparenter zu machen. Gerade Klaus müsste an der doppelten Buchführung interessiert sein. Bei einer Verschuldung von ca. elf Millionen Euro (Stand 2012) wäre es den knapp 3000 Einwohnern gegenüber nur fair genau aufzuschlüsseln, wo die Gemeinde in der Kreide steht.“

„Es ist nicht einzusehen, dass Unternehmen ab einem Umsatz von 700.000 Euro innerhalb eines Jahres auf die doppelte Buchführung umstellen müssen und für Gemeinden gänzlich andere Maßstäbe gelten“, so Scheffknecht.