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NEOS Bregenz setzt sich für einen Jungunternehmer_innenpark in der Bilgeri-Kaserne in Bregenz ein.

Seit der Errichtung des Kommandogebäudes Oberst Bilgeri zur Beherbergung des 59. Infanterieregiments im Jahr 1863 hat sich sehr viel getan. Zwischenzeitlich beherbergte die Kaserne zeitweise über 2000 Soldaten und Soldatinnen. Heute befinden sich in dem rund 26.000 m2 großen Areal an der Vorarlberger Straße noch die Militärmusik und das Militärkommando, bestehend aus etwa 70 Personen. Die auf dem Gelände befindlichen Gerätschaften sind veraltet.

Die aktuellere Bedrohung unserer Zeit heißt Arbeitslosigkeit. Unternehmerfeindliche Strukturen in Bund und Ländern und erdrückende Auflagen der Öffentlichen Hand verhindern sehr oft die Umsetzung neuer Ideen, die Gründung von Firmen und innovativen Unternehmen.

Bregenz soll hier mit der Schaffung einer wertvollen gründerfreundlichen Infrastruktur gegensteuern.  Die Bilgerie-Kaserne in Bregenz kann man sinnvoller nützen als das aktuell geschieht. NEOS Bregenz möchte dieses Areal in einen Hort der Beschäftigung und der Gründungsgeistes verwandeln – in einen Platz, an dem Vergangenes auf Zukünftiges trifft. Ein Platz der schöner kaum sein kann: Startup mit Seeblick – Work & See

Konkret müssen Jungunternehmer_innen natürlich einen guten Businessplan und eine gute Geschäftsidee haben. Eine unpolitische und frei von Eigeninteressen agierende Kommission aus Unternehmer_innen und Finanzfachleuten muss die Konzepte vertraulich bewerten und empfehlen.

Die Unternehmensgründer_innen können zu Beginn ihrer Tätigkeit zu Selbstkosten Büroräumlichkeiten mieten. Ein weiterer Service könnte ein Mietservice für Infrastruktur sein. Die Finanzierung der notwendigen Veränderungen im Rahmen des Denkmalschutzes muss in einem überschaubaren Zeitraum über die Vermietungserlöse und Kommunalsteuern getragen werden. Eine weitere Forderung ist eine  Existentzgründer_innen- Unterstützungsagentur die in dem Gebäude angesiedelt wird.  Jungunternehmer_innen von Lindau bis Gaißau  werden dadurch bei der Existenzgründung und im Betrieb, auf regionaler Basis und zu Selbstkosten unterstützt.

Der Bund als Eigentümer muss ein Interesse daran haben, dass es zu einer sinnvollen und nachhaltigen, wirtschaftsfreundlichen und zukunftsorientierten Nutzung kommt.