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NEOS-Loacker: Steuergelder für neue Messehallen – Verhinderungspolitik beim Messepark

04.03.2015 Gerald Loacker

NEOS fordern Entwicklungskonzept für das Messequartier

Um knapp 30 Millionen EUR erneuern Stadt Dornbirn und Land Vorarlberg zwei Hallen der Dornbirner Messe. NEOS-Bürgermeisterkandidat Gerald Loacker verlangt, die Entwicklung des Messequartiers größer zu denken: „Am Nachbargrundstück will ein Familienunternehmen 35 Millionen EUR in den Messepark investieren! Diese zwei Projekte gestalten gemeinsam einen Stadtteil neu.“

Ab September 2015 beginnt der Neubau der Messehallen 8 und 13. NEOS-Bürgermeisterkandidat Gerald Loacker sieht das Projekt in größerem Zusammenhang: „Direkt daneben sollen 35 Millionen EUR in den Messepark investiert werden. Die beiden Projekte gehören aus Sicht der Stadtenwicklung gemeinsam gedacht.“ Dabei geht es Loacker sowohl um die Gestaltung des westlichen Teils von Dornbirn insgesamt als auch um die Planung einer geeigneten modernen Verkehrslösung. Diese müsse der wachsenden Dornbirner Messe im Hinblick auf Parkmöglichkeiten und öffentliche Verkehrsanbindung genauso gerecht werden wie einem runderneuerten Messepark.

 

Fehlender Weitblick von Stadt und Land

Als „völlig unverständlich“ bezeichnet Loacker die Gegnerschaft der Landesregierung zur Erweiterung des Messeparks. Dornbirn ist eine stark wachsende Stadt mit einem zunehmenden Bedarf an Arbeitsplätzen. Trotz einer rasant ansteigenden Rekordarbeitslosigkeit in Vorarlberg unterstützen weder Wirtschaftskammer noch Landesregierung die Notwendigkeit von privaten Investitionen wie dem Messepark neu. Hier würden neben 300 zusätzlichen Arbeitsplätzen auch viele Betriebe durch die Bautätigkeit beschäftigt werden“ so Loacker. „Dauerhaft schaffen nur die Unternehmen Arbeitsplätze, nicht die öffentliche Hand“, schließt Loacker.