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NEOS Vorarlberg fordert maximal 25 Schließtage für Kinderbetreuungsstätten

38,4 Schließtage durchschnittlich bei den Vorarlberger Kinderbetreuungseinrichtungen – ein Zustand, der aus Sicht der NEOS dringend geändert gehört. Ihre Forderung lautet daher: Kinderbetreuungseinrichtungen dürfen maximal so lange geschlossen sein, wie Berufstätige gesetzlichen Anspruch auf Urlaub haben, also 25 Tage. „Nur so ist es möglich, Familie und Beruf zu vereinbaren“, sagt NEOS-Spitzenkandidatin Sabine Scheffknecht.

Als Zumutung für berufstätige Eltern und insbesondere Alleinerzieher_innen empfindet Sabine Scheffknecht die Tatsache, dass Vorarlbergs Kinderbetreuungseinrichtungen im Schnitt an über 38 Werktagen im Jahr geschlossen sind. „Dies zwingt viele Eltern dazu, ihren Urlaub getrennt voneinander zu nehmen, was dazu führt, dass die Familien weniger gemeinsame Zeit miteinander verbringen können. Für Alleinerziehende ist es ohnehin eine kaum zu bewältigende Aufgabe“, betont Scheffknecht. „Wenn Berufstätige gesetzlichen Anspruch auf 25 Urlaubstage haben, dann dürfen auch die Kinderbetreuungseinrichtungen maximal so lange geschlossen sein“, lautet daher die logische Schlussfolgerung der NEOS.

Um das Angebot flächendeckend zu gewährleisten, sind sicher auch Kooperationen zwischen benachbarten Einrichtungen notwendig. „Auf jeden Fall müssen Eltern einen Anspruch darauf haben, dass die Zeit, in der es kein entsprechendes Betreuungsangebot gibt, auf maximal 25 Werktage beschränkt ist“, so Scheffknecht.

Die Kinderbetreuungslücke in Vorarlberg:

Gesetzlicher Urlaubsanspruch: 25 Tage p.a.
Durchschn. Schließtage Einrichtungen: 38,4 Tage p.a.

> Betreuungslücke: 13,4 Tage p.a., in denen die Betreuung der Kinder zur (über-)großen Herausforderung für die Eltern wird.