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NEOS zu VKW: „Mehr Partizipation der Bürger anstatt mehr politischem Einfluss“

Sabine Scheffknecht: „Anleger werden zu fragwürdigem Preis aus der Gesellschaft gedrängt“

Die Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW) hat am Donnerstagabend per Beschluss der Hauptversammlung ihre Kleinaktionäre ausgeschlossen. Für unsere Landessprecherin Sabine Scheffknecht hinterlässt dieser „Squeeze-Out“ einen schlechten Beigeschmack. „Die VKW gehört als Energieversorger vor Ort – jedenfalls zu einem Teil – in die Hände von Gemeinden und Bürgerinnen und Bürgern. Anstatt beispielsweise über eine Volksaktie mehr Vorarlberger partizipieren zu lassen, wird aber das Eigentum zurück in die öffentliche Hand gebracht und somit Minderheitsaktionäre, die das nicht wollen, aus dem Unternehmen gedrängt.“

Der erzwungene „Squeeze-Out“ ist nicht das einzige, das uns sauer aufstößt. Auch der Preis pro Aktie ist eher fragwürdig. Wie es aussieht, werden hier die Gerichte entscheiden, ob nachgebessert werden muss. Was jedenfalls bleibt, ist der Unmut der Kleinaktionäre, die zu einem für die Aktie ungünstigen Zeitpunkt aus der Gesellschaft gepresst werden. Wir NEOS haben hier einen differenzierten Zugang. Ziel darf es nicht sein, Betriebe dieser Art komplett dem Einfluss der öffentliche Hand und damit der Politik auszusetzen, sondern vielmehr Anteile auch für die Bevölkerung und die Gemeinden frei zu geben.

Dass politische Einflussnahme Unternehmen wie der Illwerke VKW aber auch der Hypo Landesbank schade, hat die jüngste Vergangenheit bewiesen. Die Zeit, in der diese Unternehmen die „Melkkühe der ÖVP-Landesregierung“ sind, muss endlich vorbei sein.

Sabine Scheffknecht: „Ich verstehe, dass der Unmut über Sparpakete bei der Illwerke VKW oder über eine notwendige Aufstockung des Eigenkapitals bei der Hypo groß sei, zumal zeitgleich in den letzten Jahren hohe Millionenbeträge an das Land geflossen seien – etwa über Dividenden-Ausschüttungen oder die Übernahme von Haftungsausfällen bei der Hypo-Alpe-Adria.“