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NEOS zum Internationalen Frauentag: Unwürdiges Schauspiel um Egger Bürgermeisterkandidatin zeigt einmal mehr großen Handlungsbedarf

Scheffknecht und Pointner: „Offene Feindseligkeit gegenüber arbeitenden Müttern muss uns allen zu denken geben!“

„Die anonymen Drohanrufe gegenüber der mittlerweile ehemaligen Bürgermeisterkandidatin von Egg sind ein Rückfall in Zeiten, die wir schon als überwunden geglaubt haben. Dass eine Frau angegriffen wird, weil man ihr offenbar nicht zutraut, als dreifache Mutter auch Bürgermeisterin sein zu können, ist ein Weckruf für ganz Vorarlberg“, sagt NEOS-Landessprecherin und Landtagsabgeordnete Sabine Scheffknecht.

Häufig sei in den letzten Monaten von einer Gefahr oder gar dem Ende der aufgeklärten westlichen Gesellschaft gesprochen oder geschrieben worden. „Als Ursache wurden dabei immer äußere Faktoren herangezogen – anscheinend müssen wir unseren Blick aber auch ganz klar nach innen richten, wie das Beispiel Egg deutlich macht“, so Scheffknecht.

Anlässlich des morgigen Internationalen Frauentags mahnen die NEOS auch die Solidarität von Männern ein. „Familienarbeit ist nicht die alleinige Aufgabe der Mütter. Auch wenn immer mehr Männer ihre Vaterpflichten sehr ernst nehmen, müssen wir endlich dahin kommen, dass etwa Väter in Karenz oder familienbedingter Teilzeit nicht die Ausnahme bleiben, sondern zur Selbstverständlichkeit werden“, betont NEOS-Frauensprecherin Martina Pointner. Zusätzlich müsse die Politik tätig werden. „Der weitere Ausbau der Kinderbetreuung – insbesondere was die Jahres- und Tages-Öffnungszeiten anbelangt – sowie ein verpflichtendes Pensionssplitting wären wirksame Schritte, um das Bewusstsein und die Anerkennung für selbstbestimmte Frauen und Mütter weiter zu stärken“, so Pointner.