NEOS Dornbirn

Die Stadtregierung hat leider keinen Plan für die Zukunft Dornbirns

4. März 2022

Der neue Eurospar „ROSE“ im Hatlerdorf soll „ein Leuchtturmprojekt für den Lebensmittelhandel werden. Die Dornbirner NEOS verlangen von diesem Projekt jedoch mehr Nutzen für die Anwohner.

„Die geplante Bauhöhe von mehreren Geschossen und die gemischte Nutzung sind zwar ein Schritt in die richtige Richtung, doch für das große Flachdach gäbe es sicher noch eine modernere Variante“, ist der NEOS Dornbirn Fraktionsvorsitzende Wolfgang Fässler überzeugt. Wenn es nach den NEOS geht, sollte nach Vorbild anderer Städte Österreichs und Europas eine Dachterrasse errichtet werden, die für die Bevölkerung jederzeit öffentlich zugänglich ist. „Ein Park am Dach mit intensivem Begrünungskonzept, ein effizientes Energiesystem und einem Café als Quartierstreffpunkt würden dem Hatlerdorf einen ausgezeichneten Mehrwert bieten. Warum ein anständiges Konzept nicht bereits im Zuge der Planung und Vorgaben durch die Stadt erstellt wurde, ist mir ein Rätsel. Wie bei anderen Bauvorhaben in der Stadt vermissen wir NEOS auch im Hatlerdorf neue, zukunftsweisende Ideen. Wir sind davon überzeugt, dass sich Stadt und Eigentümer auf Augenhöhe begegnen und einigen sollten, um moderne Konzepte für die Stadtentwicklung aufstellen zu können“, erklärt Fässler.

 

Moderne Konzepte prüfen

Die NEOS fordern neben der Prüfung von modernen Konzepten auch ausreichenden Abstellflächen für Fahrräder bei gewerblichen Neubauten und einen modernen Zugang zur Warenanlieferung in Dornbirn. „Statt die Straßen mit riesigen LKWs zu verstopfen, sollte die Stadt – ebenfalls nach ähnlichen Vorbildern wie z.B. in der benachbarten Schweiz – endlich das Umladen von Waren auf umweltfreundliche Kleintransporter überprüfen. Wir NEOS fragen uns, ob die Stadtregierung überhaupt einen Plan hat, wie sich Dornbirn in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren entwickeln soll. Zu wichtigen Themen wie Verkehr oder Stadtplanung lässt die Stadtregierung eine klare Strategie vermissen. Einzelne Bauvorhaben und Straßenschließungen sind nur Stückwerk. Ein Gesamtkonzept für die Entwicklung der größten Stadt des Landes ist leider nicht erkennbar“, ärgert sich Fässler.