NEOS Dornbirn

NEOS Dornbirn schlagen Alarm! Mangel an Allgemeinmedizinern in Dornbirn

27. Juni 2022

Was macht die Stadt Dornbirn angesichts der schwindenden ärztlichen Grundversorgung?

Schon länger ist bekannt, dass weitere Hausärzte in Dornbirn und Umgebung in absehbarer Zeit in Pension gehen werden. Jedoch sei laut den NEOS nicht erkennbar, dass von Seiten der Verantwortlichen bei der Stadt Dornbirn etwas unternommen wird, um den akuten Mangel an Allgemeinmediziner entgegenzuwirken. Die Spitalsambulanz steuere direkt auf eine Überlastung zu.

Das NEOS Mitglied im Gesundheitsausschuss Prim. a.D. Dr. Lorenz Hinterauer fragt sich, inwieweit die medizinische Grundversorgung für die Bürgerinnen und Bürger in Dornbirn noch gewährleistet ist. Zudem sei bekannt, dass einige Hausärzte bereits jetzt schon keine neuen Patienten mehr in ihrer Praxis aufnehmen. „Wir NEOS warnen im Hinblick der aktuellen Umstände davor, dass die Bevölkerung gezwungen wird in das Krankenhaus Dornbirn auszuweichen. Viele kleinere Krankheiten und Gebrechen, die ein Hausarzt behandeln könnte, müssen dann im Krankenhaus erfasst werden. Das bindet Ressourcen, obwohl die zukünftige Schwerpunktsetzung im Bereich Kinderheilkunde, Geburten und Gynäkologie angesiedelt werden soll. Die Spitalsambulanz wird damit überlastet. Wir verlangen von der Stadtregierung endlich einen Plan, was die hausärztliche Versorgung angeht darzulegen. Man kann nicht zuwarten, bis sich die Situation weiter zuspitzt“, erklärt Dr. Hinterauer. Was im Bereich der Kinderärzte schon möglich sei, sollte man, wenn es nach den NEOS geht, auch im Bereich der Allgemeinmedizin ins Auge fassen: „Moderne Modelle für Hausärzte – wie die Primärversorgungszentren – die auch die Ausbildung zukünftiger Allgemeinmediziner beinhalten müssen dringend umgesetzt werden. Die Dornbirner Bürgermeisterin muss hier aktiv werden, damit ein solches Zentrum auch in Dornbirn entstehen kann“, fordert Hinterauer abschließend.