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NEOS plus Bregenz: „Die unaufhaltsame Postenschacherei in Bregenz muss aufhören“

12. Mai 2021

Verwundert reagiert NEOS plus Stadtvertreter Alexander Moosbrugger auf den heutigen Bericht in den Vorarlberger Nachrichten zur Besetzung in der Musikschule. 

„Beim monatlichen Jour-Fixe mit dem Bürgermeister hat Michael Ritsch uns NEOS Stadtvertretern gänzlich andere Informationen mitgeteilt, wie jetzt in den VN berichtet werden. Diese haarsträubende Postenschacherei muss aufhören! Seit dem Amtsantritt von Michael Ritsch gab es bei neun obersten Führungsfunktionen der Landeshauptstadt sechs Neubestzungen! Auch unter den Mitarbeiter:innen aus den weiteren Reihen herrscht eine nie dagewesene Fluktuation. Dieser ‚Braindrain‘ des Humankapitals muss ein Ende haben. Diese sogenannte Strukturreform hat keinen Mehrwert für die Bürger:innen, die diese Abgänge am Ende teuer bezahlen“, ärgert sich Moosbrugger. 

„Oberflächliche, langatmige Parolen und eine SPÖ-Postenschacher-Strukturreform, die diesen Namen nicht verdient,“ fasst Moosbrugger die letzten Monate zusammen. „Es wurden Organigramme hin und hergeschoben, neue Abteilungen geschaffen und Führungskräfte mit immensen Ablösesummen verabschiedet. Mit einer service-orientierten Strukturreform hat das alles nichts zu tun. Es werden SPÖ-nahe Freunde und Vertraute von Weggefährten des Bürgermeisters auf neue Posten gehievt, anstatt sich um die wirklich wichtigen Themen zu kümmern. So zum Beispiel die massiven Schulden, welche auf Bregenz aufgrund der Corona-Situation zukommen. Oder das Jahrhundertprojekt ‚Bregenz Mitte‘, das keinerlei Führung von Seiten der Stadt oder des Bürgermeisters hat. Wir NEOS wollen, dass die Bregenzer Stadtpolitik endlich von den oberflächlichen Parolen und inhaltsleeren Aussagen wegkommt. Die Politik des Bürgermeisters Ritsch beschäftigt sich leider hauptsächlich mit dem Glattbügeln der regelmäßigen Skandale in Bregenz“, ärgert sich der NEOS Stadtmandatar.

  

Nächster Skandal: „Video-Löschung“

Auch die Löschung des Live-Streams der Stadtvertretung vom vergangenen Donnerstag wird laut Moosbrugger rechtlich überprüft. „Wir werden gegen diese Löschung natürlich vorgehen und diese rechtlich prüfen lassen. Wenn ein mit Kritik konfrontierter Bürgermeister nach Belieben Videos der Stadtvertretung löscht, haben wir ein ernsthaftes Problem. Das schadet dem Ruf und dem Ansehen der Bregenzer Stadtpolitik immens! Die vorgeschobenen, rechtlichen Probleme wurden von Seiten der VP Bregenz bereits verneint, daher sehen wir NEOS keinen Grund, das Video der letzten Stadtvertretungssitzung nicht online zu stellen. Wenn Ritsch sich als Bürgermeister ständig mit dem Wort ‚Transparenz‘ schmückt, kann er nicht einfach im nächsten Atemzug Zensur ausüben. Wir NEOS geben jederzeit gerne Nachhilfe bei wirklich gelebter Transparenz,“ so Moosbrugger abschließend.