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NEOS Vorarlberg zu Schulstart-Regeln: „Wieder werden unsere Kinder benachteiligt und Mehrfachbelastungen ausgesetzt“

25. August 2021

NEOS Scheffknecht: „Die geplante Sicherheitsphase an Schulen bringt eine Testpflicht für alle. Warum geimpfte Kinder, die in die Schule gehen möchten, hier strenger behandelt werden als geimpfte Erwachsene, die ins Restaurant essen gehen, ist unverständlich.

“Wie Bildungsminister Faßmann heute bekannt gab, soll die 3G-Regel an den Schulen erst nach einer dreiwöchigen Testpflicht-Phase in Kraft treten. „Die geplante Sicherheitsphase an Schulen bringt eine Testpflicht für alle. Anstatt die 3G-Regel schon ab Tag 1 des neuen Schuljahres einzuführen, werden wieder einmal die Schüler:innen mehr als alle anderen belastet“, zeigt sich NEOS-Bildungssprecherin Sabine Scheffknecht verwundert. „Während geimpfte Lehrer nur einen Antigentest machen müssen, müssen geimpfte Schüler drei Mal pro Woche testen. Warum hier Jugendliche strenger behandelt werden, ist nicht nachvollziehbar“, so Sabine Scheffknecht.

Außerdem stelle sich die Frage, warum Masken getragen werden müssen, wenn dreimal pro Woche getestet werde bzw. die 3G-Regel gelte. Es scheint als hätte die Regierung noch immer keine ganzheitliche und konsequente Strategie der Pandemiebekämpfung entwickelt. Stattdessen werde der Kampf gegen COVID-19 einmal mehr auf dem Rücken der Schüler:innen ausgetragen.

„Wir wollen, dass Schule, so gut es eben geht, frei von Einschränkungen stattfinden kann, denn für viele Kinder und Jugendliche ist die Schule aktuell der einzig stabile Ort. Kinder haben sich nach eineinhalb Jahren wieder normalen Unterricht verdient. Von einer Schule ohne Tests, Masken und Schichtbetrieb sind wir aber nach den aktuellen Plänen der Bundesregierung leider meilenweit entfernt“, äußert sich die NEOS-Bildungssprecherin verärgert: „Statt aber alles zu tun, um Schulen beispielsweise mit Be- und Entlüftungsanlage sowie entsprechenden Luftfiltertechniken sicherer zu machen, werden wieder überschießende Maßnahmen auf dem Rücken unserer Kinder geplant.“