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ÖVP für die Ungerechtigkeiten im Pensionssystem hauptverantwortlich

Kritik von Seniorenbund-Obmann Gottfried Feurstein entbehrt jeglicher Grundlage

NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker zeigt sich enttäuscht von den Aussagen des Vorarlberger Seniorenbund-Obmannes: „Die Kritik von Seniorenbund- Obmann Gottfried Feurstein an den NEOS-Forderungen in der Seniorenbund- Zeitung„Der Express“ entbehrt jeglicher Grundlage. Bevor Feurstein solche Aussagen tätigt sollte er sich mit der Problematik besser auseinandersetzen. Unsere Vorschläge für eine Pensionsreform mit Schweden als Vorbild lassen insbesondere Kleinpensionen und Ausgleichszulagen unangetastet“, stellt Loacker klar.

„Interessant ist, dass gerade der Seniorenbund und die ÖVP sich als Beschützer der Kleinpensionisten aufspielen. Gerade diese Organisationen sind wesentlich für die vorhandenen Ungerechtigkeiten und Privilegien im Pensionssystem hauptverantwortlich. Beamten-Pensionisten genießen noch immer wesentliche Vorteile gegenüber normalen ASVG-Pensionisten: Weniger Durchrechnung, geringere Abschläge, Pensionskonto erst ab Jahrgang 1976. Luxuspensionen wurden vor allem auf Drängen der ÖVP nur minimal gekürzt und bis zu einer Höhe von EUR 9.060 monatlich im Verfassungsrang abgesichert. Diese Privilegien gehen stets zulasten von ASVG-Pensionisten. Wir wollen Luxuspensionen und Privilegien stutzen, um damit nachhaltig die kleinen Pensionen zu stützen“, erläutert Loacker.

„Vorarlberg hat die niedrigste Durchschnittspension bei Frauen in Österreich. Auch das ist ein Ergebnis jahrzehntelanger ÖVP-Politik, das sie gern verschweigt. Aus diesem Grund wollen wir ein verpflichtendes Pensionssplitting, um Altersarmut bei Frauen zu verhindern“, fordert Gerald Loacker. „Es reicht nicht, auf Wandertagen Sonntagsreden zu schwingen, um das Pensionssystem auch nachhaltig zu sichern“, schließt der NEOS-Sozialsprecher.