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ÖVP und FPÖ wollen mit Rückschritten die Zukunft unserer Kinder „gestalten“ – SO NICHT!

Unter dem Titel „Notenwahrheit“ wollen ÖVP und FPÖ ein Uralt-System wieder einführen. Wer glaubt, dass er mit Ziffernnoten die Talente und Fähigkeiten eines Kindes ‚wahr‘ beschreiben kann, lebt in einem längst vergangenen Universum.

 

Mit völligem Unverständnis begegnen wir auf die Ankündigung, dass nach jahrelanger guter Praxis mit alternativen Beurteilungsmethoden nun wieder Ziffernnoten ab der ersten Klasse Volksschule eingeführt werden sollen.

Jeder der Kinder hat weiß, dass kein Ziffernsystem auch nur annähernd beschreiben kann, welche Talente und Fähigkeiten, aber auch welche Herausforderungen beim Lernen ein Kind hat. Genau aus diesem Grund sind viele Lehrerinnen und Lehrer schon seit Jahren in Schulversuchen und seit 2016 auch offiziell den Weg einer alternativen Beurteilung gegangen. Mit Erfolg!

Jetzt wieder zurück zu einem veralteten System zu wechseln, das weder Kindern noch Lehrpersonen gerecht werde, ist absurd. Auch die Argumentation, dass zusätzlich zu den Ziffernnoten ja weiterhin eine alternative Beurteilung möglich sei, lasse ich nicht gelten und stelle die Frage: „Wie viel zusätzlichen Aufwand – der nichts mit der eigentlichen Lehre zu tun hat – will man den Lehrerinnen und Lehrern noch aufbürden? Viel sinnvoller wäre es, die Lehrpersonen von solchen Abstrusitäten zu entlasten und ihnen die Autonomie zu geben, selbst zu entscheiden, was für ihre Schule oder Klasse das Beste ist.

-Sabine Scheffknecht