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Stadtrat Schönbeck kann hohe Mietpreise nicht auf Vermieter schieben

Gemeindemandatar Schneider: „Die Stadtpolitik muss endlich anfangen zu arbeiten“

NEOS-Gemeindemandatar Horst Werner Schneider wundert sich über die in den Vorarlberger Nachrichten getätigte Kritik von Stadtrat Walter Schönbeck, in der er den privaten Wohnungsmarkt anprangert: „Wenn wir „heute einen Mangel an Wohnungen haben, liegt das unter anderem auch an den Versäumnissen der Stadtpolitik, für ausreichend sozialen Wohnbau zu sorgen. Walter Schönbeck ist seit den 90er Jahren in der Dornbirner Stadtpolitik tätig. Die meiste Zeit davon war er als Stadtrat auch für das Wohnen zuständig. Da kann sich der Stadtrat nicht an den privaten Vermietern abputzen.“

Die Hilflosigkeit der Stadtpolitik sieht man auch am gescheiterten Mietmodell „Sicher vermieten“, das ein regelrechter Rohrkrepierer war. Nur eine Handvoll Wohnungen konnten über dieses intensiv beworbene System auf den Markt gebracht werden.

Horst Werner Schneider stellt klar: „Es braucht die Schaffung von Wohnraum, den die Bürger auch bezahlen können. Nur zusätzliches Angebot kann die Preise senken.“ Laut NEOS Dornbirn stehen der Mietpreissenkung viele bundes- und landesgesetzliche Regelungen im Weg. Schneider verweist jedoch einmal mehr auf die Arbeit der Stadtregierung: „Für ein verstärktes Engagement gemeinnütziger Wohnbauträger in Dornbirn hat vorrangig die Stadtpolitik Sorge zu tragen. Das Hinwirken auf verdichtete Bauweise liegt auch im Einflussbereich der Stadt. Doch stattdessen wird weiterhin der Zersiedelung Vorschub geleistet“.