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Trennung der Ressorts Landwirtschaft und Tierschutz auf politischer Ebene ein absolutes Muss

Man kann nicht gleichzeitig auf zwei Hochzeiten tanzen.

Erich Schwärzler hat immer mit großem Engagement und viel Erfahrung versucht die Resorts Landwirtschaft und Tierschutz unter einen Hut zu bekommen. Auf Grund der oft gegensätzlichen Interessen ist dieser Tanz auf zwei Hochzeiten jedoch nicht möglich.

Der Tierschutz hat in den letzten Jahren auf Grund der aufgedeckten Missstände – wie beispielsweise die Kälbertransporte ins Ausland – deutlich an Bedeutung gewonnen. Veränderungen bedeuten immer wieder Chancen. Daher bietet dieser Wechsel auf der Regierungsbank die Möglichkeit, das umfassende Aufgabengebiet aufzuteilen.

Ich fordere daher die Trennung von Landwirtschaft und Tierschutz im verwaltungsbehördlichen Vollzug und besonders in der Ressortaufteilung der Landesregierung. So kann ein gemeinschaftlicher Konsens zwischen Landwirtschaft, Gesellschaft und Politik entstehen, der auch auf Vertrauen basiert. Wir laden den neuen Landesrat ein, konstruktiv an nachhaltigen Lösungen zu arbeiten.

– Daniel Matt