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Wer kommt nach Gorbach als nächster?

Loacker: „Das Land soll offen legen, wie viele Ansprüche noch bestehen. Die Aufregung um Hubert Gorbachs Forderung nach einer Luxuspension vom Land Vorarlberg schlägt Wellen. Bei den Vorarlberger NEOS fragt man sich: „Wer ist der nächste?“

„Während Hubert Gorbach hier Pensionsansprüche von EUR 11.000 geltend macht, geraten andere aus dem Blickfeld“, fürchtet NEOS-Nationalrat Gerald Loacker. Der Sozialpolitiker macht darauf aufmerksam, dass alle Landespolitiker, die im Oktober 1999 bereits eine Anwartschaft auf eine Politikerpension erworben hatten, dieses Recht behalten durften. „Kaum einer damals ist auf das neue System ohne Pensionsanspruch umgestiegen“, ist sich Loacker sicherDer NEOS-Nationalrat verlangt eine Offenlegung der bestehenden Ansprüche und Anwartschaften. „Es bringt nichts, sich über den Einzelfall Gorbach zu ärgern, wenn das Problem der Luxuspensionen nicht generell beseitigt wird“, findet Loacker. Da kämen wohl in Zukunft noch weitere Fälle zu Tage, fürchtet er. Das Land Vorarlberg solle daher offen legen, wer noch solche Ansprüche geltend machen kann. „Ich fordere alle, die solche Ansprüche haben, dazu auf, auf alle Beträge zu verzichten, was über der ASVG-Höchstpension liegt“, so Loacker.

„Auch in den mehrheitlich landeseigenen Gesellschaften schlummern noch teure Pensionsansprüche“, ist Loacker überzeugt. Mit der aggressiven Attacke auf Hubert Gorbach will die Ländle-ÖVP nur vom eigenen Sumpf ablenken.