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NEOS zu Equal Pay Day: „Die Freiheit der Frau beginnt in der eigenen Geldbörse!“

NEOS-Landtagsabgeordneter Gasser: „Vorarlberg hat bei der Gleichstellung von Frauen und Männern noch immer großen Aufholbedarf.“

„Der noch immer sehr früh stattfindende Equal Pay Day weist uns auch heuer wieder daraufhin, wie wenig Frauen im Vergleich zu Männern verdienen. Ab heute arbeiten Frauen im Vergleich zu Männern in Österreich sozusagen gratis. Die Gründe liegen auf der Hand: lange Erwerbsunterbrechungen, Kinderbetreuung und dauerhafte Teilzeitarbeit sind in Vorarlberg fast ausschließlich Frauensache“, erläutert NEOS- Landtagsabgeordneter Johannes Gasser. Für ihn liegt in der verbesserten Einkommenssituation von Frauen einer der größten Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben von Frauen: „Die Freiheit der Frau beginnt in der eigenen Geldbörse. Hier hat Vorarlberg noch immer enormen Aufholbedarf. Vorarlbergs Frauen haben gegenüber Männern das größte Nachsehen, sowohl im Erwerbsleben als auch danach in der Pension“. Gasser zeigt auf, dass die Gründe dafür seit Jahren auf der Hand liegen: „Ein großer Teil der Gehaltsunterschiede sind erklärbar und liegen in der einseitigen Belastung der Frauen durch unzureichende Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“

„Für Mütter ist es im Jahr 2020 immer noch ungleich schwieriger als für Väter, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften und so finanziell unabhängig und abgesichert zu sein“, zeigt der NEOS-Landtagsabgeordnete die ernüchternde Situation auf. Neben den notwendigen Maßnahmen im Familienpolitischen- und Arbeitsmarktbereich auf Bundesebene wie z.B. einen individuellen Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld für beide Elternteile, sieht er auch die Landespolitik in der Pflicht ihren Beitrag zu leisten: „Vorarlbergs Frauen brauchen ein durchgängiges Kinderbetreuungsangebot, auf das sie sich verlassen können. Eine gut ausgebaute Kleinkindbetreuung alleine nützt nichts, wenn sich dann das Betreuungsangebot im Kindergarten und danach beim Übergang in die Volksschule massiv verschlechtert.“ Gasser fordert abschließend einen Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz ab dem 1. Geburtstag, durchgängige Betreuungsangebote und parallel dazu einen massiven Ausbau von flexiblen und ganztägigen Schulangeboten.

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