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Frauen-
netzwerk

Vorarlberg ist weiblich!

Frauen verbinden. Geschichten teilen. Zukunft verbessern. 

Gemeinsam haben wir das Frauennetzwerk Vorarlberg ins Leben gerufen. Eine Plattform bei der deine Erfahrungen, deine Meinung und deine Perspektiven zählen. Wir treffen uns, tauschen uns aus, erzählen, hören zu und lassen uns inspirieren. Bei Themenabenden, Netzwerktreffen, Expert:innenvorträgen, Workshops und in Arbeitskreisen.

Warum? Wir müssen aufstehen, damit wir gesehen werden. Wir müssen laut reden, damit wir gehört werden. Wir müssen es auf den Punkt bringen, damit wir verstanden werden. Dann passiert Veränderung.  

Wenn du neugierig geworden bist, dann melde dich direkt bei uns!

Wir freuen uns auf dich! -  Katharina Fuchs und Ruth Lukesch 

Aktuelle Themen

Die Initiatorinnen des Frauennetzwerkes Vorarlberg

Frauen in der Kommunalpolitik

Veranstaltung mit

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Katharina Fuchs

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Ruth Lukesch

Dienstag, 02. Juni 2026 ab 19:30 Uhr

Muut Offices, Götzis

noch

Für Frauen, die bereits politisch Verantwortung übernehmen – in Gemeinden, Ausschüssen oder Arbeitsgruppen – und sich fragen: „Wie können wir unsere Rolle selbstbewusst gestalten und stärken? Wie gehen wir mit strukturellen Hürden um – und wie verändern wir sie gemeinsam?“

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Rückblick zum Frauennetzwerk-Abend zum Thema Gesundheitswesen in Vorarlberg (27.01.2026)

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Frauen verbinden. Geschichten teilen. Zukunft verbessern.

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Frauennetzwerk #9
"Alleinerziehende in Vorarlberg"
(24.03.26, Glesshub Lustenau)

Thema & Ziel
Beim Frauennetzwerkabend am 24. März stand die Lebensrealität von Alleinerziehenden in Vorarlberg im Mittelpunkt. Ziel war es, konkrete Herausforderungen sichtbar zu machen – insbesondere in den Bereichen finanzielle Absicherung, Vereinbarkeit von Beruf und Betreuung sowie der Umgang mit Behörden – und daraus politische Ansatzpunkte abzuleiten. Der Abend bot Raum für ehrlichen Austausch, persönliche Erfahrungen und die gemeinsame Entwicklung von Lösungsansätzen.

Ergebnis & Wie es weiter geht
Die Teilnehmerinnen schilderten eindrücklich strukturelle Ungleichgewichte: finanzielle Unsicherheiten durch unklare oder ausbleibende Unterhaltszahlungen, komplexe und intransparente Behördenprozesse sowie große Herausforderungen bei Kinderbetreuung und Vereinbarkeit. Besonders deutlich wurde, dass rechtliche und finanzielle Fragen eng miteinander verknüpft sind – oft zulasten der Mütter.

Als zentrale Ansatzpunkte wurden u. a. mehr Transparenz und Vereinfachung bei Unterhalts- und Förderregelungen, digitale One-Stop-Shop-Lösungen für Unterstützungsleistungen, bessere und flexiblere Kinderbetreuung sowie gezielte Entlastungen für Alleinerziehende identifiziert.

In einem nächsten Schritt sollen diese Themen weiter politisch aufgearbeitet, priorisiert und in konkrete Forderungen übersetzt werden – mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen für Alleinerziehende in Vorarlberg nachhaltig zu verbessern.

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Frauennetzwerk #8
"Gesundheitswesen in Vorarlberg"
(27.01.26, Bahi Bregenz)

Ein spannender Austausch zum Thema Gesundheitswesen in Vorarlberg mit interessierten Frauen und Frauen die selbst im Gesundheitswesen arbeiten. 

Wir waren uns einig - viel muss noch gemacht werden, damit wir dahin kommen, wo wir auch wirklich sein sollten. Reformen sind unausweichlich um Probleme wie Wartezeiten, Vor-Ort-Versorgung und Zugang zu Gesundheitsleistungen zu verbessern. Besonders für das Personal, das tagtäglich im Einsatz ist, muss es rasch Verbesserungen geben.

Nach der Veranstaltung startetet auch die Kampagne "WO TUAT'S WEH?" inklusive großer Umfrage zum Gesundheitssystem in Vorarlberg.

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Frauennetzwerk #7
"Verantwortlich für eh alles"
(27.11.25, Muut Offices Götzis)

Bei unserem Frauennetzwerk-Abend wurde schnell spürbar, wie verbindend und stärkend der gemeinsame Austausch wirkt. 

Ein zentrales Thema des Abends war die gerechte Aufteilung von Care-Arbeit – ein Problem, das viele von uns seit Jahren begleitet. In persönlichen Gesprächen schilderten wir, wie wir uns zwischen Beruf, Familienorganisation und eigenen Bedürfnissen oft aufreiben. Die Parallelen unserer Erfahrungen machten deutlich, wie tief dieses Thema in unserem Alltag verankert ist. Gleichzeitig zeigte der Abend auch neue Wege auf. Gemeinsam entwickelten wir Ideen, wie Care-Arbeit sichtbarer gemacht und Verantwortung partnerschaftlicher verteilt werden kann. Wir tauschten Formulierungen aus, mit denen wir im beruflichen wie privaten Umfeld klarer kommunizieren und Grenzen setzen können. Viele von uns berichteten, wie hilfreich es ist, konkrete Strategien gemeinsam zu entwickeln – vom bewussteren Delegieren bis hin zu klaren Absprachen im Familienalltag. 

Einig waren wir uns darin, dass das Abgeben von Aufgaben nicht ausreicht, eine echte Entlastung findet nur statt, wenn Verantwortung als Ganzes abgegeben wird.

Eine wichtige politische Aufgabe ist Bewusstseinsbildung hinsichtlich veralteter Rollenbilder und der kontinuierlichen Arbeit an Rahmenbedingungen, die eine gerechte Aufteilung von Care-Arbeit ermöglichen. Der Abend war geprägt von Wertschätzung, Offenheit, gegenseitiger Ermutigung und der Überzeugung, dass eine gerechte Verteilung von Care Arbeit nicht nur das Problem, sondern gleichzeitig auch die Lösung ist.

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Frauennetzwerk #6
„Wie weiblich sind unsere Städte und Gemeinden?“
(20.01.25, Muut Offices Götzis) 

Thema & Ziel: Anforderungen an den öffentlichen Raum aus weiblicher Sicht sichtbar machen – und gemeinsam entwerfen, wie wir unsere Gemeinde gestalten würden, wenn wir Bürgermeisterin wären.

Nach einer Einstiegsrunde („Wo hast du erlebt, dass es wichtig ist, wenn Frauen sich in der Gemeinde engagieren?“) gab Mechtild Bawart als langjährige Kommunalpolitikerin persönliche Einblicke, warum Frauenbeteiligung entscheidend ist und wie Solidarität unter Frauen politisches Wirken stärkt. Anschließend arbeiteten die Teilnehmer:innen in Storytelling-Runden an der „idealen Gemeinde“ und sammelten Prioritäten auf Flipcharts – von Rahmenbedingungen bis zu Beteiligungsformaten.

Ergebnis: Große Motivation und ein gemeinsames Bild, dass mehr weibliche Perspektiven in Gremien und Planung messbar bessere Entscheidungen für alle ermöglichen; der Abend endete mit viel Rückenwind für konkretes Engagement vor Ort.

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Frauennetzwerk #5
„Frauensicherheitstraining"
mit Eva Kathrein
(09.10.24, Böhlerareal Wolfurt) 

Thema & Ziel: Mut, Selbstbewusstsein und den richtigen Umgang in Konfliktsituationen stärken – mit klarem Auftreten, deutlicher Kommunikation und einfachen, effektiven Selbstschutz-Skills. Gemeinsam mit Sportphysiotherapeutin und Karate-Schwarzgurt Eva Kathrein trainierten wir in 2,5 Stunden das frühe Erkennen und Vermeiden von Gefahrensituationen, Deeskalation und richtiges Verhalten, wenn es brenzlig wird. Im praktischen Teil übten wir Stand, Distanz, Stimme, Blickführung sowie ausgewählte Griff- und Befreiungstechniken – immer mit Fokus auf realistische Alltagssituationen. Ergebnis: Viele Teilnehmerinnen gingen mit spürbar mehr Sicherheit, klaren Handlungsoptionen und einer „Ich darf Grenzen setzen“-Haltung nach Hause.

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Frauennetzwerk #4
"Zwischenbilanz & Gespräch"
mit Johannes Gasser
(20.06.24, Buongustaio Dornbirn) 

Thema & Ziel: Rückblick auf die ersten drei Abende zu Gleichberechtigung, Frauengesundheit und Finanzen, Bündelung der Anliegen und Diskussion mit Johannes Gasser. Dieser erzählte aus seiner politischen Arbeit und wie unsere bisherigen Themen von NEOS aufgegriffen wurden und weiter aufgearbeitet werden. In der Zusammenführung wurden als prioritäre Hebel u. a. genannt: flexiblere Lebensarbeitszeitmodelle, Entkoppelung von Kinderbetreuungsplatz und Erwerbstätigkeit sowie Aufwertung von Care-Arbeit und von typischen Frauenberufen. Im Feld Gesundheit standen Prävention und psychische Entlastung im Vordergrund (mehr Kassen-Psychotherapie, frühe Unterstützung für Mütter, Aufklärung an Schulen) sowie die Diskussion zur Pilotregion für kostenlose Menstruationsartikel. Bei Finanzen reichten die Punkte von automatischem Pensionssplitting und besserer Pensionsanrechnung von Care über Anreize zum Ausstieg aus der Beihilfenspirale bis zu Finanzbildung ab Schule; außerdem wurden ein verpflichtendes Beratungsgespräch im Mutter-Kind-Pass und das „Chancenkonto“ erörtert.

Ergebnis & Wie es weitergeht: Die Anliegen werden in konkrete politische Schritte übersetzt (Prüfauftrag zur Entkoppelung Betreuung/Job, Paket Frauengesundheit inkl. psychischer Versorgung und Menstruationsartikel, Maßnahmen zu Pension & Lohntransparenz) und im Netzwerk weiterverfolgt. 

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Frauennetzwerk #3
„Frauen & Finanzen“
(23.04.24, GlessHub Lustenau) 

Thema & Ziel: Wege in die finanzielle Unabhängigkeit von Frauen sichtbar machen – von individuellen Glaubenssätzen bis zu strukturellen Hürden;

Impuls durch Finanzexpertin und Autorin Isabella Sonnweber, anschließend Storytelling in Dreiergruppen. In den Runden wurden hemmende Muster benannt („Zukunft ist weit weg“, „Ich weiß nicht, wie viel ich wert bin“) sowie gesellschaftliches Verurteilen („Rabenmutter“) und politische Stolpersteine wie Teilzeitfalle, Abhängigkeit von Beihilfen, fehlendes Pensionssplitting, mangelnde Anerkennung von Care-Arbeit und hohe Wohnkosten.

Daraus leiteten wir zwei Ebenen ab: politisch u. a. Finanzbildung ab Schule, Elternbildung im Zuge von „Finanzvorbereitungskursen“, rasche Umsetzung der EU-Lohntransparenz, automatisches Pensionssplitting, bessere Pensionsanrechnung für Care Arbeit, Aufwertung/Angleichung von Frauenberufen und Anreize, aus der Zuschussfalle auszusteigen; persönlich u. a. offener über Geld zu sprechen, Vorbild zu sein (z. B. „Zukunftskonto“), eigene Leistung realistisch zu bewerten, Hilfe zu holen und das eigene Finanzverhalten zu reflektieren.

Ergebnis: Klarer Fokus auf finanzielle Freiheit als Voraussetzung für Gleichberechtigung – kombiniert aus Eigenverantwortung und verlässlichen Rahmenbedingungen.

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Frauennetzwerk #2
„Frauengesundheit“
(01.02.24, GlessHub Lustenau) 

Thema & Ziel: Gemeinsam sichtbar machen, was Frauen in Vorarlberg brauchen, um physisch und psychisch gesund zu sein – vom Alltagswissen bis zu politischen Hebeln.

Methodisch arbeiteten wir mit kurzen Storytelling-Runden in Dreiergruppen, um Erfahrungen zu sammeln und in konkrete Handlungsfelder zu übersetzen. In den Themensplittern zeigten sich u. a. Forschungslücken (z. B. Endometriose), fehlendes Wissen zu Menstruation/Menopause auch im Gesundheitswesen, Mental Load, zu wenige Kassenärzt:innen, der Zusammenhang von Gesundheit & Geld sowie Gewalt an Frauen.

Als zentrale Maßnahmen wurden benannt: eine leicht zugängliche Anlaufstelle für Frauengesundheit (Ausbau/ stärkere Sichtbarkeit von FEMAIL), mehr psychische Hilfe auf Krankenschein, Schulungen für Fachpersonal, Aufklärung an Schulen (auch für Buben), strukturelle Schritte wie verpflichtendes Pensionssplitting, kostenlose Menstruationsartikel, mehr Prävention (Mutter-Kind-Kuren, jährliche Mammographie/Ultraschall) und frühe psychische Unterstützung für Mütter.

Ergebnis & Wie es weitergeht: Die große Anzahl an Teilnehmerinnen hat gezeigt, dass das Thema Frauengesundheit sehr wichtig ist. Wir werden diese Ergebnisse in politische Anfragen übersetzen. Themenwunsch für den nächsten Abend: „Frauen & Finanzen“. 

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Frauennetzwerk #1
Zukunft verbessern
(19.10.23, CampusVäre Dornbirn) 

Am Auftaktabend haben wir einen offenen Raum für Begegnung und Storytelling geschaffen, um gemeinsam zu ergründen, was es für ein gleichberechtigtes Vorarlberg braucht.

Thema und Ziel: persönliche Erfahrungen sichtbar machen, Vernetzung stärken und konkrete Hebel für Veränderung identifizieren.

In Vorstellungsrunde und Kleingruppen-Gesprächen sammelten wir zentrale Bedürfnisse – von „Vertrauen“ und „Sichtbarkeit“ über mehr Frauen in Führung bis zur Aufwertung von Care-Arbeit. In der Auswertung kristallisierten sich sechs Handlungsfelder heraus: Karenz & geteilte Verantwortung, Wiedereinstieg & finanzielle Unabhängigkeit, moderne Arbeitsmodelle, qualitativ verlässliche Kinderbetreuung, Anerkennung von Care-Arbeit sowie politische Rahmenbedingungen (Gender Budgeting, mehr Frauen in Verantwortung).

Ergebnis & Wie es weitergeht: Wir bündeln die Inputs für die politische Arbeit und vertiefen die vorgeschlagenen Themen in den nächsten Abenden.

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