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Wo Tuat's weh?
Gemeinsam für ein modernes und nachhaltiges Gesundheitssystem
Wo tuat’s weh?
Das Vorarlberger Gesundheitssystem steht vor großen Herausforderungen: steigende Kosten, Personalmangel, lange Wartezeiten und eine intensive Debatte über die zukünftige Organisation der Spitäler. Viele Menschen fragen sich, wie sich die Gesundheitsversorgung im Land in den kommenden Jahren entwickeln wird.
Für uns ist klar: Gute Gesundheitspolitik entsteht nicht im stillen Kämmerlein. Sie entsteht im Dialog mit jenen Menschen, die das System täglich erleben – Patientinnen und Patienten, Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte sowie Angehörige.
Mit unserer Umfrage an der über 700 Personen teilgenommen haben (davon 35% aus dem Gesundheitssystem) wollten wir herausfinden, wo die größten Herausforderungen im Vorarlberger Gesundheitssystem liegen, was gut funktioniert und wo Veränderungen notwendig sind.
Die Ergebnisse werden vorne zu evaluiert und weitere Forderungen, fließen in unsere Arbeit im Vorarlberger Landtag ein.
Vielen Dank für Eure Unterstützung!
Aktuell konnten wir folgende Forderungen aus unserer Umfrage erarbeiten:
Verbindlicher Reformfahrplan – mit Zielen, Zeitplan und öffentlicher Kontrolle
Die Landesregierung diskutiert Einzelmaßnahmen ohne Gesamtkonzept. Beispiele wie Dänemark und Neuseeland transformieren ihr Gesundheitssystem mit klaren 10-Jahres-Plänen. NEOS fordert: Bis Ende 2026 einen öffentlichen Strukturreformplan mit messbaren Zielen und jährlicher Berichtspflicht gegenüber dem Landtag. Kein weiterer Umbau ohne Gesamtkonzept.
Die 48,8 Millionen Euro vom Bund in Primärversorgung investieren
Das Land erhält bis 2028 mindestens 48,8 Mio. Euro zweckgewidmet für Strukturreformen. Vorarlberg hat nur drei PVZ. Beispiel Niederlande - ein PVZ pro 2.300 Einwohner:innen und keine Wartelisten mehr. NEOS fordert: Mindestens ein PVZ pro Bezirk bis 2028 — finanziert aus den bereits zugesagten Bundesmitteln.
Entbürokratisierung und Digitalisierung
40 % des Personals nennen Bürokratie als Hauptbelastung. Estland hat den Verwaltungsaufwand durch digitale Gesundheitsakten um 30 % gesenkt, Dänemark schaufelt durch KI-Dokumentation täglich Stunden für Ärzt:innen frei. NEOS fordert: KI-gestützte Dokumentation in allen Vorarlberger Spitälern bis 2027 — mit messbarer Reduktion der Verwaltungszeit.
Strukturreform mit der Bevölkerung – nicht über sie hinweg
59 % fühlen sich nicht informiert. Beispiel Irland: mit einem Bürger:innenrat wurde binnen eines Jahres gesellschaftlicher Konsens für tiefgreifende Strukturreformen erzielt. NEOS fordert: Einen Vorarlberger Gesundheitsrat mit Bürger:innen, Fachpersonal und Gemeindevertreter:innen — der den Reformprozess begleitet und öffentlich berichtet.

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