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Wo Tuat's weh?

Jetzt an der Umfrage zur Gesundheit in Vorarlberg teilnehmen!

Wo tuat’s weh?

Das Vorarlberger Gesundheitssystem steht vor großen Herausforderungen: steigende Kosten, Personalmangel, lange Wartezeiten und eine intensive Debatte über die zukünftige Organisation der Spitäler. Viele Menschen fragen sich, wie sich die Gesundheitsversorgung im Land in den kommenden Jahren entwickeln wird.

Für uns ist klar: Gute Gesundheitspolitik entsteht nicht im stillen Kämmerlein. Sie entsteht im Dialog mit jenen Menschen, die das System täglich erleben – Patientinnen und Patienten, Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte sowie Angehörige.

Mit unserer Umfrage wollen wir herausfinden, wo die größten Herausforderungen im Vorarlberger Gesundheitssystem liegen, was gut funktioniert und wo Veränderungen notwendig sind.

Die Umfrage hilft uns, ein Bild aus der Sicht der Voralbergerinnen und Vorarlberger, wie auch des Personals im Gesundheitswesen zu bekommen und daraus konkrete Vorschläge und Positionen für die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems in Vorarlberg zu entwickeln.

Vielen Dank für Eure Unterstützung.

Jetzt teilnehmen und Inhalte mitentwickeln

"Ein zentrales Problem der aktuellen Reformdebatte ist aus unserer Sicht die mangelhafte Kommunikation der Landesregierung. Große Veränderungen im Gesundheitssystem wurden angekündigt, ohne ausreichend zu erklären, was sie konkret bedeuten und welche Auswirkungen sie haben. Das hat bei vielen Menschen im Land, aber auch beim Gesundheitspersonal, für Verunsicherung gesorgt. Wir wollen bewusst einen anderen Weg gehen: Bevor politische Positionen festgelegt werden, hören wir zu und sammeln Erfahrungen aus der Praxis. Denn gute Gesundheitspolitik entsteht nicht von oben herab, sondern im Dialog mit jenen, die das System täglich nutzen und am Laufen halten."

- Claudia Gamon, Landessprecherin

Steigende Kosten im System 

Die Kosten im Vorarlberger Gesundheitssystem steigen seit Jahren stark an. Allein die Spitalsbeiträge der Gemeinden haben sich innerhalb von zehn Jahren von rund 73 Millionen Euro auf etwa 146 Millionen Euro verdoppelt. Diese Entwicklung zeigt, dass strukturelle Reformen notwendig sind, um das System langfristig finanzierbar zu halten.

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Gesundheitspersonal am Limit

Viele Pflegekräfte und Ärzt:innen arbeiten seit Jahren an der Belastungsgrenze. Personalmangel, steigende Patientenzahlen und organisatorische Probleme erhöhen den Druck im System. Gute Gesundheitsversorgung funktioniert aber nur, wenn auch die Arbeitsbedingungen für das Personal stimmen.

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Versorgung statt Gebäude

Bei der Diskussion über die Zukunft der Spitäler geht es oft um Gebäude und Standorte. Entscheidend ist jedoch etwas anderes: bekommen Patient:innen rasch Termine, funktioniert die Zusammenarbeit im System und wird das Personal optimal eingesetzt. Gute Gesundheitsversorgung misst sich nicht an der Anzahl der Gebäude, sondern an der Qualität der Versorgung.

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