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Lehrermangel wird von Landesregierung nicht ernst genommen.

Scheffknecht: „Schikanen für Junglehrer:innen fatal“ 

Bereits im Mai 2019 hatten die NEOS einen Antrag im Landtag eingebracht, um den drohenden Lehrer:innenmangel zu bekämpfen – dieser wurde damals auch zum Teil mehrheitlich angenommen. Die NEOS Klubobfrau Sabine Scheffknecht wundert sich nun über die Schlagzeilen, wonach beim Thema Lehrer:innenmangel keine Verbesserungen in Sicht sind: „Seit 2019 hat sich die Situation leider nicht verbessert, sondern noch einmal deutlich verschlechtert. Anfang August 2022 sind immer noch zahlreiche Stellen für den Schulbeginn im September unbesetzt. Außerdem gibt es immer mehr Klagen über veraltete Rahmenbedingungen, die über soziale und öffentliche Medien bekannt werden. Obwohl die Lösungsvorschläge auf dem Tisch liegen, wird das Thema bei der Landesregierung nicht mit dem nötigen Nachdruck angegangen.“ 

Jüngste Berichte über befristete Verträge von Junglehrer:innen und einer damit verbundenen Arbeitslosigkeit ohne Versicherungsschutz im Sommer, spiegeln laut NEOS ein abschreckendes Bild für die Ausbildung im Lehrberuf wider. „Diese Schikane gehört umgehend abgeschafft! Nur mit gut ausgebildeten und engagierten Pädagog:innen kann sich die Situation verbessern. Das heißt, es müssen die Rahmenbedingungen für den Lehrberuf so verändert werden, dass Lehrkräfte ihren Beruf gerne und mit vollem Engagement ausüben wollen. Die aktuelle Mangelsituation zeigt leider sehr deutlich, dass die Bedingungen für die Ausbildung und Berufstätigkeit dringend auf die Höhe der Zeit gehoben werden müssen,“ erklärt Scheffknecht. 

Die NEOS wollen in einer Anfrage an die Landesregierung nun wissen, was aus dem Antrag aus 2019 geworden ist, und ob einzelne Punkte bereits umgesetzt wurden oder nicht. „Die Landesregierung muss endlich ins Tun kommen – sie nimmt das immer größer werdende Problem offensichtlich nicht ernst genug. Jetzt ist es Zeit zu handeln,“ fordert Scheffknecht abschließend.
 

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