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NEOS Gamon: Kammerumlage 2 abschaffen – Unternehmen spürbar entlasten

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© NEOS

NEOS Vorarlberg fordern im Volkswirtschaftlichen Ausschuss die Vorarlberger Landesregierung auf, sich sowohl bei der Wirtschaftskammer Vorarlberg als auch auf Bundesebene mit Nachdruck für die Abschaffung des Landesanteils der Kammerumlage 2 einzusetzen. Damit soll ein wesentlicher Beitrag zur Entlastung der Unternehmen und zur Reduktion der Lohnnebenkosten geleistet werden. "Der Antrag wurde von den Regierungsparteien mit fadenscheinigen Argumenten vertagt - sie scheuen wieder einmal die öffentliche Debatte dazu. Die FPÖ hat Mitte Dezember auf Bundesebene lautstark die Abschaffung der Kammerumlage 2 gefordert - im Land trauen sie sich nicht einmal mehr das Wort zu erheben."

„Gerade in wirtschaftlich extrem herausfordernden Zeiten brauchen unsere Betriebe Entlastung statt zusätzlicher Belastungen“, betont NEOS-Landessprecherin Claudia Gamon. „Die Kammerumlage 2 ist nichts anderes als eine versteckte Steuer auf Arbeit und wirtschaftlichen Erfolg – und sie gehört ersatzlos gestrichen.“

Für NEOS ist klar: Wer will, dass die österreichische Wirtschaft wieder auf die Beine kommt, muss unnötige und schädliche Abgaben streichen. „Die Kammerumlage 2 ist eine der absurdesten Abgaben in Österreich. Sie bestraft Betriebe, die investieren und wachsen wollen. Die Wirtschaftskammer muss an der Seite der Unternehmerinnen und Unternehmer stehen – nicht auf deren Rücken wirtschaften“, so Gamon.

„Angesichts der dramatischen Lage vieler heimischer Betriebe ist es höchste Zeit, dass die Wirtschaftskammer ihre überdimensionierten Rücklagen auflöst und die Unternehmerinnen und Unternehmer tatsächlich unterstützt“, sagt Gamon. „Die Kammerumlage 2 entzieht den Betrieben dringend benötigtes Kapital, hemmt Investitionen und gefährdet Arbeitsplätze. Sie ist ein Relikt aus der wirtschaftspolitischen Steinzeit.“

Hintergrund der NEOS-Forderung nach Abschaffung ist die jüngste Debatte um überdurchschnittlich hohe Lohnerhöhungen in der Wirtschaftskammer. „Dass diese Gehaltserhöhungen überhaupt geplant waren, war verantwortungslos. Es war nicht Vernunft oder Einsicht, sondern der massive öffentliche Druck, der letztlich zum Einlenken geführt hat“, so Gamon. „Für uns NEOS ist das Thema damit aber keineswegs erledigt.“

Was ist die Kammerumlage 2?

Jedes Unternehmen mit angestellten Dienstnehmerinnen und Dienstnehmern ist verpflichtet, die Kammerumlage 2 zu bezahlen. Diese setzt sich aus einem Bundeskammer-Anteil sowie einem von der jeweiligen Landeskammer festgelegten Landesanteil zusammen und beträgt insgesamt rund 0,3 bis 0,4 Prozent als Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag.

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