NEOS Landtagsklub

NEOS Vorarlberg fordern kinderärztliches Zentrum für Feldkirch!

2. September 2021

Eine Kinderarzt-Kassenstelle ist in Feldkirch schon länger unbesetzt. Am Ende dieses Jahrs wird eine weitere dazukommen: „Hier braucht es endlich zukunftsfähige und innovative Lösungen, um die kinderärztliche Versorgung auch in Feldkirch auf Dauer sicherzustellen. Ein kinderärztliches Zentrum, wie es in Dornbirn schon erfolgreich aufgebaut wurde, muss auch für Feldkirch in Angriff genommen werden“, fordert NEOS-Landtagsabgeordneter Johannes Gasser.

Krankenkasse und Ärztekammer sollten in Kooperation mit der Stadt Feldkirch und dem Land Vorarlberg ein solches Projekt vorantreiben. „Das Land kann sich eine Beteiligung vorstellen, sofern ein Projekt vorliegt. Diesen Ball gilt es schnellstmöglich aufzunehmen“, verweist Gasser auf die aktuelle Anfragebeantwortung durch Landesrätin Martina Rüscher.

 

Den Blick in die Zukunft richten

In der angesprochenen Anfragebeantwortung wird betont, dass gegenwärtig nur eine Kinderarztstelle unbesetzt sei. „Politik und Verantwortungsgträger müssen den Blick aber in die Zukunft richten. Die Niederlegung eines Kinderarzt-Kassenvertrages und zukünftige Pensionierungen zeigen den dringenden Bedarf – ähnlich wie in Dornbirn – weiter attraktive Rahmenbedingungen in der Ausbildung zu schaffen. Damit kann man auch angehende Kinderärztinnen und -ärzte für eine Tätigkeit im niedergelassenen Bereich gewinnen“, zeigt der NEOS-Landtagsabgeordnete auf.

 

Gut abgesicherte Versorgung im niedergelassenen Bereich hilft allen

„Wer Patientinnen und Patienten niederschwellig gut versorgt und betreut, verhindert mögliche Verlagerung von Behandlungen in die Krankenhäuser. Davon profitiert das Land also direkt. Deshalb muss es von Landesseite auch entsprechendes Engagement für ein Kooperationsmodell in der kinderärztlichen Versorgung in Feldkirch geben“, zeichnet Gasser die Rolle des Landes in dieser Frage auf. Für ihn zeigt sich aber wieder einmal, dass man im Gesundheitsbereich endlich eine Finanzierung aus einer Hand braucht. „Am wenigsten hilft die aktuelle Kompetenzverteilung den Patientinnen und Patienten – im konkreten Fall den Kindern!“