unos vorarlberg

UNOS decken Fehler in der Ausgabe von Wahlkarten auf

08. October 2020

Fachgruppentagung Hotellerie und Gastronomie muss wiederholt werden.

Am 06. Oktober wurde die Fachgruppentagung für Hotellerie und Gastronomie im Montforthaus in Feldkirch abgehalten. Im Vorfeld hat UNOS einen Antrag auf Streichung der Grundumlage 2021 eingereicht. Dabei ging es um ein echtes Zeichen der Solidarität für die Mitgliedsbetriebe in dieser schwierigen Zeit. Der Antrag wurde im Bereich der Hotellerie nur knapp von den anwesenden Mitgliedsbetrieben abgelehnt. Nach der Abstimmung hat UNOS-Landessprecher Sasha Petschnig dann Stichproben von anwesenden Personen gezogen und dabei Ungereimtheiten entdeckt. Unternehmer haben teilweise zu wenige Wahlkarten, teilweise zu viele Wahlkarten und teilweise falsche Wahlkarten (statt Gastronomie eine Wahlkarte für Hotellerie etc.) erhalten. Nach Rücksprache mit der Wirtschaftskammer Vorarlberg sind bei der Ausgabe der Wahlkarten tatsächlich Fehler passiert.

Die Fachgruppentagung und die Wahl zur Streichung der Grundumlage muss nun nochmals durchgeführt werden. "Uns ging es nicht darum, die Wahl anzufechten. Solch eine Wahl muss aber transparent und den engen Vorschriften im Wirtschaftskammergesetz entsprechend durchgeführt werden. Wir bedauern das sehr, aber in Anbetracht der derzeit angespannten Situation und des sehr knappen Ausgangs steht fest, dass das der richtige Schritt ist", führt UNOS Sprecher Petschnig aus. Die Mitglieder der Fachgruppen Hotellerie und Gastronomie werden per Mail und auf der Wirtschaftskammer-Homepage über den neuen Termin informiert. Den Antrag zur individuellen Einladung per Mail hat ebenfalls UNOS eingebracht, damit die Mitgliedsbetriebe sich nicht selbst auf der Homepage erkundigen müssen, sondern aktiv eingeladen werden. „Das ist ein wichtiger Schritt zur Involvierung der Mitgliedsbetriebe und weiterem Service-Ausbau der Wirtschaftskammer. Gerade jetzt ist es wichtig, dass die Mitgliedsbetriebe auch wissen, was in der nächsten Fachgruppentagung behandelt wird“, erklärt Sasha Petschnig abschließend.