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Rücklagen der Wirtschaftskammer Vorarlberg sollen Klein- und Mittelbetrieben helfen

UNOS-Landessprecher Sasha Petschnig bewertet die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus als grundsätzlich positiv. Für kleine und mittlere Unternehmen in Vorarlberg brauche es aber rasch noch mehr Mittel, um die wirtschaftlichen Folgen von Corona abzumildern. „Die Rücklagen der Wirtschaftskammer wurden genau für solche Krisenzeiten angelegt. Gerade kleine und mittlere Unternehmen brauchen jetzt unkomplizierte finanzielle Hilfe.“

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„Es braucht nun das Engagement der Wirtschaftskammer Vorarlberg, die jetzt den überwiegenden Teil ihrer enormen Rücklagen in der Höhe von 23 Millionen Euro der Wirtschaft zur Verfügung stellen soll", fordert Petschnig. Das sei sowohl zur Stützung der Arbeitsplätze als auch zur Sicherung der Existenzen von Einzel- und Kleinunternehmen dringend notwendig, betont der UNOS Landessprecher. Schließlich hätten die Unternehmer_innen diese Rücklagen mit ihren Zwangsbeiträgen finanziert, um in Krisenzeiten Sicherheit zu bekommen.

Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag (Kammerumlage 2) für 2020 aussetzen

„Durch den Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag (Kammerumlage 2) verdient die Wirtschaftskammer bei den Lohnauszahlungen mit. Wir wollen, dass diese Kammerumlage für das Jahr 2020 jedenfalls komplett ausfällt, fordert Petschnig.“ Auf lange Sicht soll dieser Zuschlag dann komplett abgeschafft werden. Durch die letzte Wirtschafskammerwahl konnten die UNOS mit Sasha Petschnig auch einen Sitz im Wirtschaftsparlament erreichen. Petschnig ist sich sicher, nun mit noch mehr Druck für die Entlastung von Klein- und Mittelbetrieben einstehen zu können. Ziel müsse es nun jedenfalls sein, den betroffenen Unternehmen im Land die maximale Sicherheit zu garantieren, betont Petschnig.

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