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JUNOS wollen fliegende Lerncafes für Schüler_innen und Student_innen

Lackner: Wir brauchen dringend schlaue Lösungen für Oberstüfler_innen und Student_innen!

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Nach langem Hin und Her sollen die Schulen erst wieder nach den Semesterferien im Schichtbetrieb aufgesperrt werden, für Über-14-Jährige soll das Homeschooling zumindest zum Teil weitergeführt werden. Die Stadt Wien hat vor kurzem in Zusammenarbeit mit der Bildungsdirektion und einigen Gastronom_innen die „Fliegenden Lerncafes“ ins Leben gerufen. Junge Menschen, die zu Hause etwa aus Platz- und IT-Problemen nur schwer Home Schooling betreiben können, oder denen schlicht und einfach die Decke auf den Kopf fällt, können sich kostenlos in Cafés zurückziehen und dort lernen. Die Jungen Liberalen wünschen sich solche Initiativen auch von der Vorarlberger Landesregierung. Die JUNOS sind sich sicher, dass gemeinsam mit Gastro und Hoteliers eine Lösung gefunden werden könne, die das Lernen außerhalb der eigenen vier Wände ermöglicht. „Nach mittlerweile unzähligen Wochen im Distance-Learning, wo die jungen Menschen oft keinen angemessenen Arbeitsplatz vorfinden, brauchen sie Orte, wo sie in Ruhe lernen können. Die Cafés sind leider zu, deren Räumlichkeiten sind ungenutzt und gleichzeitig würde vielen Jungen einen Tapetenwechsel gut tun. Wir brauchen hier dringend schlaue Lösungen für Oberstüfler_innen und Student_innen!“, so JUNOS-Landesvorsitzende Lackner.

 

Fliegende Lerncafes verzeichnen eine hohe Nachfrage

In Wien wurden in den fünf teilnehmenden Lokalitäten innerhalb von zwei Wochen über 500 Slots gebucht und genutzt. Über eine Buchungsplattform können interessierte Jugendliche einen Platz buchen. "In Wien hat man gesehen, dass diese innovative Idee von den jungen Menschen sehr gut aufgenommen wird", so Lackner. Vor Ort gelten strenge Hygienemaßnahmen wie Desinfektion aller Bereiche und Abstand zwischen den Sitzplätzen. Getränke und Speisen dürfen laut Verordnung des Bundes nicht verkauft werden. „Es gibt viele Junge, die zuhause kein entsprechendes W-Lan haben, eine kleine Wohnung mit mehreren Geschwistern teilen, oder denen schlicht und einfach die Decke auf den Kopf fällt. Niemand könne sagen, wann der Lockdown restlos vorbei sein werde, wann und wie lange regulärer Schulunterricht wieder erlaubt werde. Man muss jetzt für die junge Generation das Beste geben“, so JUNOS-Landesvorsitzende Fabienne Lackner abschließend. 

 

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