Zum Inhalt springen

Parteienfinanzierungsgesetz: "Hätten uns noch mehr Sparsamkeit gewünscht."

Grundsätzlich sind wir mit dem Verhandlungsergebnis zum neuen Parteienfinanzierungsgesetz zufrieden. Wir konnten für uns wesentliche Punkte verhandeln. So konnten wir bei der Obergrenze von anonymen Mitgliedsbeiträgen und den Wahlplakaten Erfolge erzielen.

andre-taissin-5OUMf1Mr5pU-unsplash-6000x2999

Allerdings gibt es für uns NEOS noch einen großen Kritikpunkt, der bis zur Beschlussfassung im Herbst jedenfalls geklärt werden muss. Laut derzeitigem Entwurf sind nicht alle nahestehenden Vorfeldorganisationen beinhaltet. So wäre beispielsweise die Teilorganisation Wirtschaftsbund enthalten, nicht aber der Verein des Wirtschaftsbundes. Das gehört aus unserer Sicht dringend an die Realität angepasst. Hier muss aber noch die Entscheidung über die neuen Regelungen auf Bundesebene abgewartet werden. Mehr Sparsamkeit wollten wir bei der Wahlkampfkostenobergrenze erzielen - nämlich 1,00 Euro pro wahlberechtigter Person, statt den jetzt inkludierten 2,85 Euro. Leider gab es sehr viel Druck gegen unser Anliegen.

Wir NEOS setzen volle Transparenz schon jetzt täglich selbst um. Dieses Gesetz ist für uns somit ein Schritt in die richtige Richtung. Speziell für die ÖVP wird es aber eine große Umstellung sein.

Weitere interessante Artikel

 DSC5472-4111x2313
08.10.2026

NEOS-Anfragen zeigen deutlich: Grobe Aufsichtsprobleme – Hinweise zu „Gemeinde Gottes“ blieben jahrelang bei Behörden liegen

Mehr dazu
 DSC5819-4111x2313
08.10.2026Bildung

Katharina Fuchs zu Bildungskompass: „Schuldaten dürfen nicht länger in Schubladen verschwinden!“

Mehr dazu
_DSC3412.jpg
01.10.2026

Fabienne Lackner zu Strafmündigkeit: „Früh und verbindlich eingreifen, statt Zwölfjährige ins Gefängnis zu sperren.“

Mehr dazu

Melde dich für unseren Newsletter an!