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Die Wirtschaftskammerspitzen haben offensichtlich rein gar nichts aus dem Wirtschaftsbundskandal gelernt.

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"Die Wirtschaftskammerspitzen haben offensichtlich rein gar nichts aus dem Wirtschaftsbundskandal gelernt. Wenn der Präsident der WKV, Wilfried Hopfner, gegenüber Radio Vorarlberg davon spricht, dass der Sonderpensionsvertrag von Karlheinz Kopf „branchenüblich“ wäre, offenbart er seine eigene Abgehobenheit. Wie viele seiner Zwangsmitglieder haben wohl solche Verträge mit derartig großzügigen Sonderpensionsprivilegien? Es ist eine Verhöhnung der einfachen, zahlenden Mitglieder, eine Pensionskassenzahlung von über EUR 250.000 als „normal“ abzutun. Solche Privilegien, die sich Wirtschaftsbund-Exponenten wie in einem Selbstbedienungsladen einfach herausnehmen, häufen sich immer mehr. Die Verantwortlichen zeigen weder Reue noch Einsicht. Aus diesem Problem gibt es nur einen Ausweg: Volle Transparenz darüber, was mit den Mitgliedsbeiträgen passiert und ein Ende der Zwangsmitgliedschaft bei den Kammern.“

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