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NEOS Thür zur Diskussion um Bodenverbrauch in Vorarlberg

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„Keine zusätzlichen Abgaben, kein ,Einfach weiter so' - Vorarlberg braucht Mut mit Landeswirtschaftszonen“

„Es ist offensichtlich, dass sich Grüne und ÖVP nicht einig sind, wie sich das Land entwickeln soll. Deshalb herrscht Stillstand. Das ist ein Problem für den Standort und die Menschen in Vorarlberg“, reagiert NEOS-Raumplanungssprecher Garry Thür auf die aktuelle Diskussion um den Bodenverbrauch in Vorarlberg. Er fordert Rahmenbedingungen, die den Unternehmen Raum geben, ihr Potenzial zu entfalten, sich anzusiedeln und zu wachsen: „Mit Landeswirtschaftszonen könnten sich Unternehmen unkomplizierter entwickeln und auch ansiedeln. Nur so kann der Wirtschaftsstandort Vorarlberg seine Leistungsfähigkeit erhalten.“

Vorarlberg brauche weder zusätzliche Abgaben, wie sie die Grünen vorschlagen, noch ein „Einfach weiter so“ mit Einzelfallbetrachtungen, wie es die ÖVP betreibt, fasst Thür die Vorschläge der beiden Parteien zusammen: „Mit diesen Vorschlägen kommen wir zu keinem Richtungswechsel – weder einen Lichtblick für unsere Unternehmen, die sich nachhaltig weiterentwickeln wollen, noch eine klare Strategie, wie wir den begrenzten Grund und Boden bestmöglich nutzen.“

Thür fordert klare Strategie mit Landeswirtschaftszonen

Während zur Sicherung von Naturräumen die Landesgrünzone entwickelt wurde, herrsche bei der Frage, wo wirtschaftliche Entwicklung gezielt passieren soll, Kirchturmdenken. Das passe nicht zu einem modernen, international vernetzten und immer städtischeren Land wie Vorarlberg, bemängelt Thür und schlägt vor: „Mit Landeswirtschaftszonen können Betriebsflächen überregional gesichert und zur Verfügung gestellt werden, aber auch als zusätzliche Verdichtungszonen dienen. Das dafür notwendige Instrument der Landesraumpläne gibt es schon längst - nutzen wir dieses endlich auch zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts und unseres Wohlstandes.“

„Wir müssen endlich strategisch Gebiete in Vorarlberg ausweisen, in denen wir gezielt Unternehmensansiedlungen und -erweiterungen forcieren. Gebiete in denen höher und dichter gebaut werden kann. Aber nicht nur das. Vielleicht kann man in diesen Gebieten auch die eine oder andere bürokratische Hürde zusätzlich abbauen, damit diese Landeswirtschaftszonen zusätzliche Innovation ermöglichen", skizziert der Abgeordnete die Idee hinter den Landeswirtschaftszonen.

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