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NEOS fordern Chancenmonitor

"Millionen Euro für teure Programme - aber was ist die Wirkung?" - NEOS fordern Chancenmonitor

Fabienne Lackner
Fabienne Lackner
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© NEOS

„Jährlich fließen Millionen in Programme für Jugend, Bildung, Gesundheit und Soziales – doch viel zu selten ist wirklich nachvollziehbar, welche Maßnahmen tatsächlich etwas bewirken - und welche nicht. Es interessiert das Land am Ende des Tages leider nicht. 'Hauptsache Geld ausgeben' lautet offenbar das Motto“, kritisiert NEOS-Jugendsprecherin Fabienne Lackner. Gerade jetzt, als Vorarlberg nach Jahrzehnten der ÖVP-Regierung mit hunderten Millionen Euro so hoch verschuldet ist wie nie zuvor, braucht es einen Chancenmonitor, um Fortschritte zu messen. Einen solchen forderten NEOS Vorarlberg im Kultur- und Bildungsausschuss. Aufbauend auf dem bestehenden Bildungsmonitoring soll ein umfassendes, datengestütztes Instrument entstehen, das Fortschritte bei Chancengerechtigkeit sichtbar macht – über den Bildungsbereich hinaus.  „Für uns NEOS ist klar, dass nicht der Grundsatz gilt: „Je teurer das System, desto besser“ – und auch nicht die Anzahl der Projekte zählt, sondern ob bei den jungen Menschen echte Chancen ankommen - sei es im Bereich der Gesundheit, Inklusion oder der sozialen Mobilität", so Lackner.

Der Chancenmonitor soll klare Etappenziele und messbare Fortschritte definieren, um politische Entscheidungen künftig transparenter, evidenzbasiert und zielgerichteter zu gestalten. "Der Chancenmonitor soll aufzeigen, wo tatsächlich der gewünschte Effekt erzielt wird, wo umgesteuert werden muss oder welche Maßnahmen hinfällig sind", erklärt Lackner und ergänzt abschließend: "Wir wollen, dass Vorarlberg endlich weiß, was auf dem Weg zum chancenreichsten Lebensraum tatsächlich wirkt. Und was eben nicht. Die Landesregierung sieht hier keinen Bedarf und will weiter Millionen für Programme ausgeben, die am Ende vielleicht gar nichts den Kindern und Jugendlichen nützen."

Der Antrag wurde im Kultur- und Bildungsausschuss heute Nachmittag abgelehnt.

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