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Rechnungshofbericht zu Lech Zürs bestätigt NEOS-Kritik an fehlender Kontrolle

NEOS Gamon zu Lech Zürs Tourismus: Gamon: „Es zeigt sich wieder einmal: Steuergeld braucht Kontrolle – immer und überall!“

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© NEOS

Der aktuelle Bericht des Landes-Rechnungshofs zur Lech Zürs Tourismus GmbH zeigt aus Sicht von NEOS Vorarlberg einmal mehr wie dringend klare Strukturen, Transparenz und Kontrolle im öffentlichen Tourismusmanagement notwendig sind: „Wenn öffentliche Gelder im Spiel sind, muss klar sein, wer wofür Verantwortung trägt – und wie Erfolg gemessen wird“, betont NEOS-Klubobfrau Claudia Gamon. „Die Empfehlungen des Rechnungshofs sind eindeutig: Es braucht saubere Trennlinien zwischen Gemeinde und Gesellschaft, klare Zielsysteme und ein echtes Controlling. Es ist bemerkenswert, dass bei nahezu jeder Prüfung dieselben Kritikpunkte auftauchen – und offenbar kaum jemand proaktiv daraus lernt! Der neue Geschäftsführer übernimmt unverschuldet einen schweren Rucksack voller Aufgaben. Er hat jedoch klar und ausführlich Stellung bezogen und seine Visionen überzeugend skizziert. Auch die Wahlen im März haben ein deutliches Ergebnis gebracht – und in unseren Augen einen klaren Schlussstrich unter das politische Handeln der Vergangenheit gezogen.“

„NEOS teilt die Kritik des Landesrechnungshofs an der mangelnden strategischen Steuerung, unklaren Zuständigkeiten und fehlender finanzieller Transparenz. Dass die Kontrollgremien ihre Kontrollfunktion nur eingeschränkt wahrgenommen haben und Kostenstrukturen teilweise intransparent waren, ist inakzeptabel. Wenn eine Tourismus-GmbH erst nach einem Prüfbericht beginnt, grundlegende Kennzahlen zu entwickeln, zeigt das deutlich, wie lückenhaft und konzeptlos in den vergangenen Jahren gearbeitet wurde“, so Gamon. "Von einem Bürgermeister erwarte ich mir zudem mehr Selbstkritik und Einsicht. Im Ausschuss heute standen zwei Realitäten gegenüber: Der Bürgermeister sieht seine Verantwortung offenbar nur aus seiner Perspektive.“

NEOS fordern, die Empfehlungen des Rechnungshofs nicht nur umzusetzen, sondern auch als Maßstab für den gesamten Tourismusbereich heranzuziehen. „Es braucht einheitliche Standards für Transparenz, Zieldefinition und Kontrolle – nicht erst, wenn etwas schiefläuft und die Schulden exorbitant sind“, so Gamon abschließend.

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