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Montforthaus-Schlafwandlerei muss ein Ende haben

Fabienne Lackner
Fabienne Lackner
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© NEOS

Lackner: „Zu einer Strategie gehört auch die finanzielle Steuerung. Der Rechnungshof hat hier einen klaren Auftrag erteilt.“

 

Für die NEOS Feldkirch ist klar: Die Abgänge des Montforthauses sind schon seit Jahren nicht mehr tragbar. Wie bereits medial berichtet, hat die Stadt Feldkirch einen Strategieprozess gestartet. Für die Liberalen ist dabei entscheidend: „Die Strategie muss auch finanzielle Aspekte berücksichtigen und darf kein Wunschkonzert oder reines Bauchgefühl einzelner Politiker:innen sein. Der Rechnungshof hat einen klaren Auftrag erteilt: Es braucht endlich transparente Kennzahlen und eine konsequente finanzielle Steuerung. Die entscheidende Frage lautet: Wie viel wollen wir uns noch leisten? Wie viel ist uns dieses Haus wert?“, mahnt NEOS-Lackner.

 

Finanzielle Obergrenze notwendig
„Das Mindeste ist, dass die Politik eine klare Abgangsobergrenze definiert. Allein für das Jahr 2025 reden wir von über 3,0 Millionen Euro Abgang – Summen, die wir in dieser Höhe nicht länger akzeptieren können. Was das Haus anbelangt, darf es keine Denkverbote geben – auch nicht hinsichtlich neuer Modelle oder einer stärkeren Einbindung Privater, in welcher Form auch immer“, so Lackner weiter.

 

Verantwortung und Druck hochhalten

„Beim Montforthaus entsteht für viele Feldkircher:innen oft der Eindruck, als stünde im Rathaus eine Gelddruckmaschine. Die Feldkircherinnen und Feldkircher haben nichts davon, wenn an anderer Stelle eingespart werden muss, nur um dieses Budgetloch zu stopfen. Deshalb braucht eine neue Strategie zwingend eine konsequente finanzielle Steuerung. Ohne diese bleibt sie wertlos. Wir werden uns hier auch weiterhin konstruktiv in den Gremien einbringen. Gleichzeitig ist für uns klar, dass wir den Druck hochhalten – denn es geht um Verantwortung und um echtes Steuergeld, nicht um Monopoly-Geld“, betont Lackner abschließend.

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