Landesregierung muss beim Wohnen endlich in die Gänge kommen!

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Die aktuellen Prognosen zum Vorarlberger Immobilienmarkt zeigen erneut, was viele junge Menschen längst spüren: Wohnen wird teurer, Eigentum rückt immer mehr außer Reichweite. Während die Mieten weiter steigen, bleibt die Wohnpolitik der Landesregierung ambitionslos und ohne klare Linie. „Seit Jahren fließen Millionen ins Wohnen, aber für junge Menschen ist Wohnen – und vor allem Eigentum – trotzdem kaum leistbarer geworden. Im Gegenteil: Das ist das eigentliche Armutszeugnis dieser Wohnpolitik“, kritisiert Fabienne Lackner, Wohnbausprecherin von NEOS Vorarlberg.
Statt vager Ankündigungen von Jahr zu Jahr braucht es Transparenz, klare Ziele und ein echtes Monitoring. NEOS fordern daher unter anderem endlich einen verbindlichen Fahr- und Zeitplan für den Bodenfonds. „Seit Jahren wird über den Bodenfonds diskutiert. Der Bodenfonds könnte ein Leuchtturm sein, ist aktuell aber eher ein trauriges Teelicht. Der zuständige Landesrat muss hier endlich einen klaren Fahr- und Zeitplan vorlegen“, so Lackner. Auch bei der Entbürokratisierung im Bauwesen tritt die Landesregierung auf der Stelle. Bereits seit 2023 wird eine Reform der Bautechnikverordnung angekündigt – passiert ist bis heute nichts. „Wenn wir wollen, dass es möglich ist, in Vorarlberg schneller und günstiger zu bauen, muss die Landesregierung endlich liefern und darf sich nicht hinter Ankündigungspolitik verstecken.“
Das im Jahr 2023 präsentierte Wohnpaket der Landesregierung sei symptomatisch für die Wohnpolitik: „Das ist kein großer Wurf, sondern ein kleines Päckchen. Zu wenig, zu spät und ohne spürbare Entlastung für jene, die sich etwas aufbauen wollen.“
NEOS stehen für eine Wohnpolitik mit Ambition: weniger Bürokratie, mehr Tempo, klare Zuständigkeiten und laufendes Monitoring. Die Vorarlberger:innen brauchen wieder eine realistische Perspektive, sich etwas aufbauen zu können. Dafür braucht es Mut zu Reformen statt Ambitionslosigkeit“, stellt Lackner klar.




