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Wallner versagt als Personalchef – „schlanke Verwaltung“ bleibt leeres Versprechen

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© NEOS

Für NEOS-Klubobfrau und Landessprecherin Claudia Gamon zeigen die bekannt gewordenen massiven Fehlplanungen in der Personalpolitik des Landes vor allem eines: „Es ist für mich ein weiterer klarer Beleg dafür, dass Markus Wallner seiner Verantwortung als oberster Personalverantwortlicher des Landes nicht mehr gerecht wird. Seit Jahren kündigt der Landeshauptmann eine schlanke Verwaltung an und lobt entsprechende Fortschritte – die tatsächlichen Zahlen sprechen jedoch seit Langem eine andere Sprache. Jahr für Jahr wird zusätzliches Personal eingestellt, ohne dass eine nachvollziehbare Gesamtstrategie erkennbar wäre. Wallner lässt bis heute nicht erkennen, wie er 100 Stellen in drei Jahren einsparen möchte, wenn 2026 im Rahmenplan nur -6.95 VZÄ vorgesehen sind. Dazu braucht es eine Strategie und einen Plan - beides scheint dem Landeshauptmann zu fehlen.“ Besonders alarmierend sei dabei, so Gamon weiter, dass laut Recherchen der Vorarlberger Nachrichten selbst aus dem Umfeld der Verwaltung berichtet werde, dass es für viele neu geschaffene Stellen kaum oder gar keine adäquaten Aufgaben gebe: „Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt werden, ohne dass klar ist, wofür sie konkret eingesetzt werden sollen, dann ist das ein ernstes Führungs- und Planungsversagen – und gegenüber den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern nicht zu rechtfertigen.“

Ebenso kritisch sieht Gamon die bisherige Reaktion des Landes auf die Vorwürfe: „Eine bloße Zurückweisung der Recherchen mit dem Hinweis, sie würden nicht stimmen, reicht nicht aus – schon gar nicht, wenn sich diese Recherchen auf Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz stützen. Transparenz bedeutet, belastbare Zahlen offen zu legen und Entscheidungen nachvollziehbar zu erklären.“ Abschließend stellt Gamon klar: „Wir werden als NEOS Anfang der kommenden Woche eine umfassende Landtagsanfrage einbringen, um die nötige Transparenz für die Vorarlberger:innen herzustellen. Offenheit und klare Antworten dürfen kein Tabu sein. Wir wissen ja mittlerweile, dass Transparenz für die ÖVP ein rotes Tuch ist!"

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