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Bildungsminister Christoph Wiederkehr schafft wie angekündigt Transparenz über Schulleistungen in ganz Österreich. Jetzt liegt es an Vorarlberg, daraus konkrete Verbesserungen für die Kinder zu machen.
Wie viele Kinder besuchen eine Schule? Wie groß sind die Klassen? Und wie entwickeln sich die Leistungen von Volksschulkindern in Deutsch und Mathematik? Was bisher im Verborgenen blieb, darauf liefert ab heute der neue Bildungskompass auf bildungskompass.gv.at. endlich Transparenz. Der Bildungskompass macht erstmals auch Leistungsdaten von Volksschulen öffentlich zugänglich und schafft damit eine neue Grundlage für eine gezielte Schulentwicklung.
Für NEOS-Bildungssprecherin Katharina Fuchs ist der von Bildungsminister Christoph Wiederkehr präsentierte Bildungskompass ein Paradigmenwechsel „Jahrzehntelang sind die Leistungsdaten unserer Schulen in den Schubladen der Verwaltung gelegen. Jetzt werden sie endlich öffentlich zugänglich. Das ist ein echter Kulturwandel – und die Grundlage dafür, dass wir künftig gezielt auf bessere Bildungsergebnisse hinarbeiten können. Der Bildungsminister hat Transparenz gegen viel Widerstand durchgesetzt.“
Widerstand aus den Ländern
Die Veröffentlichung sei im Vorfeld auf Widerstand gestoßen, auch aus den Ländern, erinnert Fuchs. Umso wichtiger sei es, dass Transparenz nun Realität werde. Ein besonderes Augenmerk liege dabei auf der fairen Einordnung der Ergebnisse: Volksschulen werden nicht einfach in einer Rangliste gegenübergestellt, sondern ihre Leistungen im Vergleich zu Schulen unter ähnlichen Rahmenbedingungen dargestellt. Grundlage dafür ist die iKM PLUS, die regelmäßige Überprüfung der Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern in Deutsch und Mathematik. „Damit wird endlich sichtbar, welche Schulen unter schwierigen Bedingungen Großartiges leisten. Diese Leistung verdient Anerkennung und kann anderen Standorten als Vorbild dienen“, so Fuchs.
Einen besonderen Gewinn sieht die Bildungssprecherin für Familien: „Gute Informationen über Schulen dürfen keine Frage der persönlichen Kontakte sein. Mit dem Bildungskompass bekommen alle Eltern Zugang zu denselben verlässlichen Informationen. Das schafft Transparenz und stärkt die Chancengerechtigkeit.“
Landesregierung muss umsetzen
Für Vorarlberg sieht Fuchs nun die Landesregierung am Zug: „Die Daten liegen jetzt auf dem Tisch. Die Landesrätin Barbara Schöbi-Fink bekommt damit ein weiteres Werkzeug in die Hand, um Schulen mit Unterstützungsbedarf gezielt zu fördern und erfolgreiche Ansätze im ganzen Land zu verbreiten. Wir NEOS hoffen sehr, dass die Landesrätin diese Erkenntnisse auch tatsächlich nutzt. Transparenz allein macht unsere Schulen noch nicht besser – es kommt darauf an, die richtigen Folgen daraus zu ziehen.“
Hier geht’s zum Bildungskompass: https://bildungskompass.gv.at/

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