MRT-Wartezeiten: Patientinnen und Patienten brauchen Lösungen statt Zuständigkeitsdebatten

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Laut den Vorarlberger Nachrichten wartet man in Vorarlberg im Schnitt 36 Tage auf eine MRT-Untersuchung, länger als in jedem anderen Bundesland. Wer schneller einen Termin will, zahlt 549 Euro aus eigener Tasche. Gesundheitslandesrätin Rüscher sieht die Verantwortung bei der Sozialversicherung.
„Formal ist das richtig, aber das Land hat hier mehr Spielraum, als es nutzt“, sagt NEOS-Gesundheitssprecherin Katharina Fuchs. „Das Land ist Eigentümer der Landeskrankenhäuser, es bewilligt die Ambulatorien und plant die Versorgung gemeinsam mit der Sozialversicherung. Den Patientinnen und Patienten ist egal, wer formal zuständig ist. Sie wollen einen Termin.“
Der Fachgruppenobmann der Radiologen fordert ein weiteres Gerät. „Wir NEOS sind nicht grundsätzlich gegen ein neues Gerät. Entscheidend ist, wo es steht und wie es genutzt wird. Mit der Reformpartnerschaft sollen bestimmte Untersuchungen in den niedergelassenen Bereich wandern. Dann müssen auch die Großgeräte dorthin. Sonst schreiben wir Strukturen fort, die seit Jahren nicht effizient genug sind.“
NEOS fordern deshalb zweierlei. Kurzfristig sollen die bestehenden Spitalsgeräte in Randzeiten auch für ambulante Patientinnen und Patienten geöffnet werden. Langfristig soll das Land neue Großgeräte im Rahmen der Versorgungsplanung gezielt im niedergelassenen Bereich ansiedeln. „Das Land sitzt bei der Planung am Tisch. Diese Rolle sollte es aktiv nutzen“, so Fuchs.




