NEOS-Frauensprecherin Katharina Fuchs fordert Stellungnahme von Sicherheitslandesrat Markus Klien

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„Ich fordere Sicherheitslandesrat Markus Klien auf, zu den Vorgängen in Kennelbach unmissverständlich Stellung zu beziehen. Heißt er gut, was Exekutivbeamte dort organisiert und mitgetragen haben? Findet er es in Ordnung, dass eine Politikerin in erniedrigendster Weise in einem Schießkeller zur Schau gestellt wird? Das ist ein Frauenbild, das abwertet und Gewalt verherrlicht. Wer dazu schweigt, trägt es mit.
Österreich hat eine der höchsten Femizidraten Europas. Sieht der Sicherheitslandesrat keinen Zusammenhang zwischen einem Frauenbild, das Gewalt gegen Frauen zur Pointe macht, und den Frauen, die in diesem Land Jahr für Jahr ermordet werden? Gerade jene, die Frauen vor Gewalt schützen sollen, müssen hier mit gutem Beispiel vorangehen.
Die dienstrechtliche Prüfung durch die Landespolizeidirektion ist ein erster Schritt. Von Landesrat Klien erwarte ich die klare Zusage, dass er sich für eine verpflichtende und laufende Sensibilisierung der Exekutive in Vorarlberg zu Sexismus und Gewalt gegen Frauen einsetzt. Frauen in diesem Land müssen sich darauf verlassen können, dass die Polizei ohne Wenn und Aber auf ihrer Seite steht.“
Hintergrund ist eine Schießveranstaltung für Angehörige von Exekutive und Heer im Jahr 2023 in Kennelbach. Teil der Kulisse war eine leicht bekleidete Schaufensterpuppe mit dem Gesicht der damaligen SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner, die auf dem Schoß einer Figur mit dem Gesicht von Heinz-Christian Strache saß. Fotos davon wurden kürzlich im Kennelbacher Gemeindeblatt veröffentlicht und lösten breite Kritik aus.




