
Vorarlberg ist in der Schuldenspirale angekommen – Wallner hat das Land an die Wand gefahren!

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„Der brutale Überfall auf einen 72-jährigen Mann in Dornbirn erschüttert uns zutiefst. Unsere Gedanken sind beim Opfer und seinen Angehörigen. Für Gewalt darf es keine Toleranz geben. Für die Betroffenen macht es keinen Unterschied, wie alt die Täter sind.
Dieser schreckliche Vorfall zeigt einmal mehr, dass wir im Umgang mit strafunmündigen Intensivtätern dringend wirksame Lösungen brauchen. Es darf nicht sein, dass junge Menschen wiederholt schwere Gewalttaten begehen, ohne dass rechtzeitig wirksame Maßnahmen greifen. Wir brauchen ein System, das frühzeitig hinschaut, konsequent eingreift und mit verbindlichen pädagogischen und therapeutischen Maßnahmen weitere Eskalationen verhindert. Als letztes Mittel muss es auch möglich sein, junge Intensivtäterinnen und Intensivtäter zeitlich befristet aus ihrem bisherigen Umfeld herauszunehmen und in spezialisierten Einrichtungen intensiv zu betreuen. Wien hat mit der Auszeit-WG bereits einen sehr klaren Schritt gesetzt. Dabei geht es sowohl um den Schutz der Bevölkerung und die Verhinderung weiterer Gewalttaten als auch darum, den betroffenen Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven zu eröffnen.
Die Kinder- und Jugendhilfe liegt im Zuständigkeitsbereich der Länder. Wer wirklich etwas verändern will, darf nicht nur mit dem Finger nach Wien zeigen, sondern muss auch vor der eigenen Haustür handeln. Statt medial laut aufzutreten, sollte der Landeshauptmann lieber beim Handeln Tempo machen und jene Hebel in Bewegung setzen, die er selbst in der Hand hat.“