Zum Inhalt springen

NEOS: Früh eingreifen statt Gewaltspiralen eskalieren lassen - Landeshauptmann ist am Zug!

_DSC8004.jpg

© NEOS

„Der brutale Überfall auf einen 72-jährigen Mann in Dornbirn erschüttert uns zutiefst. Unsere Gedanken sind beim Opfer und seinen Angehörigen. Für Gewalt darf es keine Toleranz geben. Für die Betroffenen macht es keinen Unterschied, wie alt die Täter sind.

Dieser schreckliche Vorfall zeigt einmal mehr, dass wir im Umgang mit strafunmündigen Intensivtätern dringend wirksame Lösungen brauchen. Es darf nicht sein, dass junge Menschen wiederholt schwere Gewalttaten begehen, ohne dass rechtzeitig wirksame Maßnahmen greifen. Wir brauchen ein System, das frühzeitig hinschaut, konsequent eingreift und mit verbindlichen pädagogischen und therapeutischen Maßnahmen weitere Eskalationen verhindert. Als letztes Mittel muss es auch möglich sein, junge Intensivtäterinnen und Intensivtäter zeitlich befristet aus ihrem bisherigen Umfeld herauszunehmen und in spezialisierten Einrichtungen intensiv zu betreuen. Wien hat mit der Auszeit-WG bereits einen sehr klaren Schritt gesetzt. Dabei geht es sowohl um den Schutz der Bevölkerung und die Verhinderung weiterer Gewalttaten als auch darum, den betroffenen Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven zu eröffnen.

Die Kinder- und Jugendhilfe liegt im Zuständigkeitsbereich der Länder. Wer wirklich etwas verändern will, darf nicht nur mit dem Finger nach Wien zeigen, sondern muss auch vor der eigenen Haustür handeln. Statt medial laut aufzutreten, sollte der Landeshauptmann lieber beim Handeln Tempo machen und jene Hebel in Bewegung setzen, die er selbst in der Hand hat.“

Weitere interessante Artikel

_DSC7994.jpg
22.10.2026

Vorarlberg ist in der Schuldenspirale angekommen – Wallner hat das Land an die Wand gefahren!

Mehr dazu
 DSC7979-4485x2524
21.10.2026

Landeskonzern auf Einkaufstour: Wer schützt den Wettbewerb?

Mehr dazu
_DSC7865.jpg
19.10.2026

Mobbing-Anlaufstelle: NEOS-Initiative zeigt Wirkung

Mehr dazu

Melde dich für unseren Newsletter an!