NEOS: Beste Chancen für jedes Kind – egal in welchem Bundesland

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„Es kann nicht sein, dass die Qualität eines Kindergartens davon abhängt, in welchem Bundesland ein Kind aufwächst. Wer Chancengerechtigkeit ernst meint, muss bei den Kleinsten anfangen“, sagt NEOS Bildungssprecherin Katharina Fuchs. NEOS bringen dazu einen Antrag im Landtag ein und fordern bundesweit verbindliche Mindeststandards in der Elementarpädagogik.
Schluss mit dem Flickenteppich
Derzeit gelten in Österreich neun unterschiedliche Regelwerke. Gruppengrößen, Betreuungsschlüssel und Qualifikationen variieren teils erheblich. Das führt zu unterschiedlichen Bildungsqualitäten – und erschwert die Mobilität von Fachkräften, weil Abschlüsse nicht automatisch anerkannt werden. „Das ist angesichts des akuten Fachkräftemangels nicht mehr zeitgemäß“, so Fuchs.
Mindeststandards schaffen Verlässlichkeit
Im Rahmen der Reformpartnerschaft hat Bildungsminister Christoph Wiederkehr vorgeschlagen, bundesweit einheitliche Mindeststandards gesetzlich zu verankern. NEOS unterstützen diesen Vorstoß ausdrücklich. Vorgesehen ist ein klarer Mindeststandard bei Betreuungsqualität, Berufsbild und Personalqualifikation – mit Spielraum für Länder, darüber hinauszugehen.
„Ein bundesweiter Mindeststandard bedeutet nicht Gleichmacherei, sondern Verlässlichkeit. Jedes Kind soll vergleichbare Bildungs- und Betreuungsbedingungen vorfinden“, betont Fuchs.
Klare Positionierung der Landesregierung gefordert
Mit dem Antrag fordern NEOS die Landesregierung zu einer konkreten Stellungnahme auf: Welche Möglichkeiten und Grenzen sieht das Land bei der Umsetzung? Und wie können Bund, Land und Gemeinden gemeinsam zu einem einheitlichen Rahmen kommen?
„Beste Bildung für alle muss vom ersten Tag im Kindergarten an österreichweiter Standard sein“, so Katharina Fuchs abschließend.




