Gesundheitssystem neu ordnen: NEOS fordern klare Zuständigkeiten statt teurer Doppelstrukturen

Steigende Kosten, zersplitterte Zuständigkeiten und sinkende Zufriedenheit setzen das Gesundheitssystem zunehmend unter Druck. NEOS Gesundheitssprecherin Katharina Fuchs und NEOS Nationalratsabgeordneter Johannes Gasser fordern daher eine klare Neuordnung. NEOS verlangen, dass sich die Landesregierung bei der Bundesregierung nachdrücklich für die Bündelung von Finanzierungs-, Planungs- und Versorgungsverantwortung im Gesundheitswesen einsetzt.
Zu viele Zuständige, zu wenig Steuerung
Derzeit finanzieren und steuern Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung parallel. Das führt zu Doppelstrukturen und ineffizientem Mitteleinsatz.
„Diese Zersplitterung kostet Geld und Qualität. Am Ende zahlen die Patientinnen und Patienten den Preis“, sagt Katharina Fuchs.
Bund geht voran – Länder müssen nachziehen
Auf Bundesebene wird im Rahmen der Reformpartnerschaft bereits intensiv an strukturellen Verbesserungen im Gesundheitssystem gearbeitet. Erste Ergebnisse werden noch im Frühjahr erwartet. „Die Richtung ist klar: Es geht um effizientere Steuerung und bessere Abstimmung im System. Es ist entscheidend, dass neben den Sozialversicherungen auch die Länder – und damit Vorarlberg – diesen Weg aktiv mitgehen“, so Johannes Gasser, der für NEOS auf Bundesebene die Verhandlungen in der Reformpartnerschaft zur Gesundheit verantwortet.
System aus einem Guss statt Stückwerk
NEOS fordern die Bündelung von Finanzierung, Planung und Versorgung in einer Hand, um das System effizienter zu machen. „Es braucht klare Verantwortung für das Gesamtsystem. Nur so lassen sich Kosten stabilisieren und die Versorgung sichern“, betont Johannes Gasser.
Ein schlankeres, besser abgestimmtes System soll Kosten stabilisieren und die Versorgung langfristig sichern. „Die Menschen in Vorarlberg haben Anspruch auf ein Gesundheitssystem, das funktioniert – effizient, verlässlich und für alle zugänglich“, halten Fuchs und Gasser fest.



