
NEOS Lackner über projekt Wohnen550: „Weniger Pressekonferenzen, mehr Tempo beim Wohnen“
Nicht Genügend, setzen!

„Tausendmal angekündigt, tausendmal ist nichts passiert. Die Wohnbilanz dieser Landesregierung ist schlicht nicht genügend", kritisiert NEOS-Wohnbausprecherin Fabienne Lackner. „Im Wahlkampf 2024 gab es eine Pressekonferenz nach der anderen zum Thema Wohnen. Seither entpuppt sich die Landesregierung immer mehr als reine Ankündigungsregierung. Bei den Ankündigungen spielt sie in der Weltmeisterklasse, bei der Umsetzung reicht es derzeit nicht einmal für die fünfte Landesklasse."
Besonders deutlich zeige sich das bei den Starterwohnungen, die weiter auf sich warten lassen. Auch bei den Mietkaufwohnungen sei die Bilanz ernüchternd: „2025 wurde keine einzige Mietkaufwohnung fertiggestellt. Das ist kein Ausrutscher, sondern ein politisches Versäumnis. Die Folgen spüren vor allem junge Menschen und Familien, die sich in Vorarlberg eine Zukunft aufbauen wollen."
Für NEOS ist klar: Die Menschen in Vorarlberg erwarten keine Zuständigkeitsdebatten, sondern konkrete Lösungen. „Den Bürgerinnen und Bürgern ist am Ende egal, wer hier wen bremst. Sie wollen Ergebnisse sehen. Wer seit Jahren leistbares Wohnen verspricht, muss auch liefern." Deshalb brauche es einen Schulterschluss zwischen Land und Gemeinden. Die ÖVP trage dabei besondere Verantwortung, weil sie auf beiden Ebenen über viele politische Hebel verfügt.
NEOS fordern eine ehrliche Wohnbilanz statt weiterer Ankündigungen: Welche Projekte wurden umgesetzt, welche Ziele verfehlt, welche strukturellen Änderungen braucht es? Ein entsprechender Antrag für einen strategischen, überregionalen Wohn-Schulterschluss wird im Herbst im Vorarlberger Landtag behandelt. „Vorarlberg hat kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem. Ein Weiter-wie-bisher kann es nicht geben. In der Vorarlberger Wohnpolitik ist der Wurm drin. Der ÖVP-Landesrat ist am Zug!"