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Claudia Gamon: Landesregierung soll Rechnungshof-Empfehlungen zur Marke Vorarlberg vollständig umsetzen

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© NEOS

„Der Rechnungshof hat die Marke Vorarlberg klar bewertet und empfiehlt ihre Einstellung. Ein Logo zu streichen und ansonsten weiterzumachen wie bisher, greift da deutlich zu kurz. Jetzt braucht es echte Konsequenzen", sagt NEOS-Klubobfrau Claudia Gamon zur Reaktion der Volkspartei auf die Kritik an der Marke Vorarlberg.

Für sinnvolle Projekte wie „Kinder.Essen.Körig“ braucht es keine teure Marke, kein Markenmanagement und keine eigene fragwürdige Parallelstruktur bei der WISTO, die man als Ganzes generell hinterfragen könnte. Diese Projekte können dort weitergeführt werden, wo sie von Anfang an hingehören: transparent und nachvollziehbar in der Landesverwaltung. Genau das fordert auch der NEOS-Antrag.

„18,4 Millionen Euro wurden in neun Jahren ausgegeben, fast sechs Millionen davon für Strategie und Markenmanagement – und gleichzeitig fehlten klare Ziele und eine ordentliche Wirkungsmessung. Wer daraus ernsthaft nur die Konsequenz zieht, das Logo wegzulassen, hat den Bericht entweder nicht gelesen oder will seine Konsequenzen nicht ziehen.“

Gamon fordert deshalb eine vollständige Umsetzung der Rechnungshof-Empfehlungen: „Die Landesregierung soll endlich mit diesem teuren Marketingkonstrukt aufräumen. Und der Landeshauptmann muss erklären, warum hier über Jahre Millionen ausgegeben wurden, ohne ausreichend nachweisen zu können, was dieses Geld bewirkt hat. Ein kosmetischer Etikettenwechsel ist dafür jedenfalls keine Antwort.“

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