
„Dekorative Digitalisierung“: NEOS kritisieren teure und schlecht umgesetzte IT-Projekte des Landes

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Eine leicht bekleidete Puppe mit dem Gesicht einer Spitzenpolitikerin als Teil eines Schießparcours und entsprechende Bilder im offiziellen Gemeindeblatt von Kennelbach sorgen für Kritik. NEOS-Politikerin Katharina Fuchs fordert eine umfassende Aufklärung und klare Konsequenzen.
Für Fuchs wirft der Vorfall grundlegende Fragen zum Umgang mit Frauen und zur Verantwortung öffentlicher Institutionen auf. Besonders kritisch sieht sie, dass die Darstellung im offiziellen Gemeindeblatt veröffentlicht wurde und der Schießparcours im Rahmen einer Veranstaltung mit zahlreichen Exekutivbeamten stattgefunden haben soll.
„Der Bürgermeister von Kennelbach muss erklären, warum er solche Bilder im offiziellen Gemeindeblatt freigegeben hat. Und es braucht Aufklärung, wie bei einer Veranstaltung mit zahlreichen Exekutivbeamten eine leicht bekleidete Puppe mit dem Gesicht einer Spitzenpolitikerin Teil eines Schießparcours werden konnte. Daraus müssen intern klare Konsequenzen folgen“, fordert Fuchs.
Für die NEOS-Politikerin geht es dabei um weit mehr als eine geschmacklose Darstellung. Sie warnt davor, frauenfeindliche Inszenierungen als vermeintlich harmlose Scherze abzutun.
„Wer so etwas als Scherz abtut, verharmlost ein Frauenbild, das den Nährboden für Gewalt gegen Frauen bildet. Angesichts der vielen Femizide in Österreich ist das ein fatales Signal, gerade von einer Gemeinde und von jenen, die eigentlich für unsere Sicherheit sorgen sollen“, so Fuchs.