
Nationalrat Gasser: „Saisonkontingente für zwei Jahre fixiert, Tourismusbetriebe können wieder planen!“

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„Vorarlberg ist bei der Einkommensgerechtigkeit seit Jahren österreichweites Schlusslicht. Dass Frauen selbst bei Vollzeitbeschäftigung im Schnitt um fast 22 Prozent weniger verdienen, ist ein Armutszeugnis für die Gleichstellungspolitik im Land. Die zuständige Landesrätin stellt die Situation gerne so dar, als wäre sie ein unglücklicher Zufall, auf den die Politik kaum Einfluss hätte. Das ist sie ganz sicher nicht. Wer die Einkommensschere wirklich schließen will, hat sehr wohl politische Gestaltungsmöglichkeiten – man muss sie nur endlich nutzen.
Ein wesentlicher Teil der Einkommensunterschiede ist auch ein Motherhood Pay Gap: Frauen übernehmen nach wie vor den Großteil der unbezahlten Care-Arbeit, gehen länger in Karenz und arbeiten häufiger Teilzeit. Diese Jahre fehlen ihnen bei Gehaltssprüngen und Karriereschritten. Das drückt auch dann noch auf das Einkommen, wenn sie längst wieder Vollzeit arbeiten, und am Ende auf die Pension. Die Verantwortung liegt aber nicht bei ihnen, sondern bei einem System, das diese Ungleichheiten begünstigt. Deshalb brauchen wir flächendeckende, ganztägige und leistbare Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr, eine partnerschaftliche Aufteilung der Karenz und echte berufliche Entwicklungschancen für Frauen. Solange die Landesregierung diese strukturellen Probleme nicht entschlossen angeht, wird Vorarlberg auch weiterhin Schlusslicht bleiben“, kritisiert NEOS-Frauensprecherin Katharina Fuchs.

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