Pferdehaltung und Reithof brauchen Lösungen, keinen Dauerkonflikt

NEOS setzen sich für die Anliegen von Pferdehalterinnen und Pferdehaltern in Hohenems ein. Mit einer Anfrage an Bürgermeister Dieter Egger wollen sie für aktuelle Fälle, die die Stadtvertretung beschäftigen Klarheit schaffen und den Weg für eine faire und kostengünstige Lösung ebnen.
In Hohenems gibt es seit Jahren Pferdehaltungen, die für viele Menschen ein wichtiger Teil ihres Alltags und auch ihrer Freizeitgestaltung sind. Zwischen der Stadt und einzelnen Betreiberinnen und Betreibern gibt es seit Umwidmungen von Flächen Konflikte um Bewilligungen. „Die Menschen, die sich hier seit Jahren um ihre Tiere kümmern, brauchen Planungssicherheit und keine Endlos-Verfahren. Wir NEOS stehen an der Seite der Bürgerinnen und Bürger und wollen, dass sich die Dinge lösen“, sagt Christian Mathis, NEOS-Stadtvertreter und Fraktionsobmann in Hohenems.
Die günstigste Lösung zuerst
Für NEOS ist klar: Pferdehaltung braucht eine ordentliche rechtliche Grundlage und Rücksicht auf die Nachbarschaft. Der Weg dorthin darf die Betreiberinnen und Betreiber aber nicht unnötig belasten. „Dinge, die im Raum stehen wie ein Abbruch und Neubau an anderer Stelle kosten viel Geld und helfen niemandem. Wo es möglich ist, sollen bestehende Pferdehaltungen einen rechtlich einwandfreien Rahmen und endlich Klarheit bekommen. Eine vernünftige und rasche Variante, ist für die Betroffenen genauso von Vorteil wie für die Stadt“, so Mathis. Das Vorarlberger Raumplanungsgesetz biete dafür die passenden Instrumente.
Anfrage an Bürgermeister Egger
Mit einer Anfrage in der Stadtvertretung wollen NEOS nun unter anderem wissen, warum Flächen mit bestehenden Pferdehaltungen im Jahr 2007 umgewidmet wurden, ob die Stadt geeignete Flächen für Pferdehaltung geprüft hat und welche Schritte sie für eine Lösung plant.
„Wir sind überzeugt, dass es eine gute Lösung für alle geben kann, wenn der Wille der politischen Vertreterinnen und Vertreter in Hohenems dazu auch da ist. Ein pferdefreundliches Hohenems ist machbar. Wir NEOS sind jedenfalls dabei und bieten unsere Unterstützung an“, erklärt Mathis abschließend.



