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Lieferstrukturen für heimisches Kalbsfleisch müssen verbessert werden

Weitere konstruktive Vorschläge bringt NEOS-Landtagsabgeordneter Johannes Gasser in die Diskussion ein, wie man Kälbertransporte nachhaltig reduzieren kann. 

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„Nur mit dem Finger auf die Konsumenten und Großküchen zu zeigen ist zu wenig, es braucht von der Seite der Landwirtschaft auch Lieferstrukturen die einen Einkauf von heimischem Kalbsfleisch für Großküchen möglich machen“, ist Gasser überzeugt, dass die gezeigten Bilder ihre Wirkung entfalten und die Konsument_innen in Zukunft die Herkunft von Fleisch- und Milchprodukten konsequenter hinterfragen werden. „Es gilt die jetzige untragbare Situation als Startschuss für einen neuen, ganzheitlich betrachtenden Umgang mit der Milchwirtschaft zu nutzen. Dafür müssen auch die Lieferstrukturen für heimisches Fleisch in den Fokus gerückt werden. Hier braucht es Mut, um das Schlacht- und Zerlegezentrum als Nachfolgeprojekt zum Schlachthof in Dornbirn weiterzubringen.“

Von den Heimbetrieben über die Alpen bis zu den Sennereien wurden in den letzten zehn Jahren rund 200 Millionen Euro investiert, um den ständig steigenden Ansprüchen der Behörden zu entsprechen. „Es ist naiv davon auszugehen, dass sich in diesem Wirtschaftsbereich von heute auf morgen der Milchhahn zudrehen lässt. Wie ein sinnvolles und nachhaltiges Miteinander zwischen Konsumenten und Landwirtschaft aussehen kann, haben wir NEOS in Dornbirn bewiesen“, verweist Gasser auf den Erfolg seiner Parteikollegin Elisabeth Feuerstein. 

Auf Initiative von NEOS Dornbirn Stadtvertreterin Elisabeth Feuerstein wird seit 1. Oktober 2019 in der größten Gemeinschaftsküche der Stadt mit heimischem Kalbfleisch gekocht. Durch rasches Reagieren konnte die Naturpark Metzgerei Nagelfluhkette als Lieferant für die Krankenhausküche gewonnen werden. „Die größte Hürde beim Einkauf von heimischem Fleisch für Großküchen ist es einen verlässlichen Lieferanten zu finden, der in der Lage ist die erforderliche Menge zu liefern, einen fairen Preis verlangt und diesen auch an die Landwirtschaft weitergibt, damit eine langfristige Partnerschaft möglich wird,“ erläutert Feuerstein ihre Erfahrungen. „Ich bin sehr froh darüber, dass der Küchenchef, die Verwaltung und auch die Stadtvertretung unserem Vorschlag für eine Zusammenarbeit mit der genossenschaftlich organisierten Metzgerei gefolgt sind “, freut sich die NEOS-Stadtvertreterin. 

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